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WERDENBERG: Das Rössli lebt wieder auf

Helga Walser, die neue Pächterin im Gasthof Rössli, setzt auf eine «bodenständige» Küche – und auf volkstümliche Musik.
Hanspeter Thurnherr
Die neue Pächterin Helga Walser und Christof Lippuner von der Besitzerin, der Lippuner Immobilien AG, freuen sich, dass das «Rössli» zu neuem Leben erwacht. (Bild: Urs Bärlocher)

Die neue Pächterin Helga Walser und Christof Lippuner von der Besitzerin, der Lippuner Immobilien AG, freuen sich, dass das «Rössli» zu neuem Leben erwacht. (Bild: Urs Bärlocher)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Manchem Spaziergänger am ­nahen Werdenbergersee dürfte das traditionelle Gasthaus in den letzten zwei Jahren gefehlt haben. Dies erlebte Helga Walser am eigenen Leib, als sie bei einem Spaziergang im «Rössli» ein­kehren wollte – und es geschlossen vorfand. «Ich hatte das ‹Rössli› schon aus früheren Zeiten gekannt. Und so schrieb ich spontan ein E-Mail an die Firma Lippuner und bekundete mein Interesse. Denn für mich war das Restaurant ein ‹Traditionsbeizli› im positiven Sinne», erzählt die seit über 30 Jahren im Gastgewerbe tätige Liechtensteinerin.

Im Sommer Frühschoppen auf der Terrasse

Inzwischen steckt sie mitten in den Vorbereitungen für die Eröffnung am Samstag, 24. März, um 16 Uhr. Der Auftakt erfolgt zwar nicht mit Pauken und Trompeten, aber gleichwohl musikalisch mit dem Duo Hartwig und Rita Kieber aus Mauren. Damit ist schon angedeutet, dass es Helga Walser gemütlich mag. So sollen im Sommer auf der Terrasse Musikanten zum Frühschoppen aufspielen, bevorzugt Volksmusik und Schlager.

Auch ihr Angebot aus der Küche wird sich dem anpassen: bodenständig, urchig und für alle erschwinglich. Sie habe gleich zu Anfang gegenüber den Besitzern festgehalten: «Auf nobel zu machen, dafür bin ich die Falsche.» Bodenständig heisst für sie aber auch, auf die Menschen zuzu­gehen und mit den Zulieferern im Dorf und der Region zusammenzuarbeiten. Die Gastgeberin wird selber kochen. Und: Bis Oktober wird es keinen Ruhetag geben. «Ich will herausfinden, welches die Bedürfnisse der Gäste sind, zum Beispiel jene der Vereine. Entsprechend werde ich mich dann anpassen», verdeutlicht Helga Walser. Da drückt bereits etwas von ihren Grundsätzen durch: «In diesem Business muss man positiv sein und die Menschen gern haben.» Dem fügt Christof Lippuner als Ver­treter der Besitzerfamilie bei: «Man darf die Gäste nicht unterschätzen. Sie spüren es, wenn man sie wertschätzt.» Dass das «Rössli» so lange geschlossen war, könne für die neue Pächterin auch eine Chance sein. «Denn das ‹Rössli› fehlt den Leuten», schliesst Lippuner.

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