Werbung für das Rheintal auf Turbo-Zügen

REGION. Seit kurzem ist das St. Galler Rheintal auf einem Motorblock der Thurbo-Züge präsent. Die Botschaft: Wer im Rheintal wohnt und arbeitet, profitiert von kurzen Arbeitswegen.

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Sabina Saggioro, Leiterin Standortmarketing Rheintal.com, und Jens Breu, CEO SFS Group, vor den Werbewaggons. (Bild: pd)

Sabina Saggioro, Leiterin Standortmarketing Rheintal.com, und Jens Breu, CEO SFS Group, vor den Werbewaggons. (Bild: pd)

REGION. Seit kurzem ist das St. Galler Rheintal auf einem Motorblock der Thurbo-Züge präsent. Die Botschaft: Wer im Rheintal wohnt und arbeitet, profitiert von kurzen Arbeitswegen.

Der Verein St. Galler Rheintal hat den «Rheintal-Zug» gestern für die nächsten zwei Jahre mit einem Medienanlass auf die Strecke geschickt. Mit dabei: Der CEO eines international tätigen Rheintaler Unternehmens, der seinen kurzen Arbeitsweg mit dem Militärvelo meistert. Der Slogan schafft Anreiz, soll aber auch ein klein wenig provozieren: «Bitte ignorieren sie unsere kurzen Arbeitswege», prangt auf dem Motorblock des Thurbo-Zuges. Ins Auge sticht auch das Bild: Zu sehen ist ein junger Mann im Anzug, der mit dem Velo durchs Rheintal zur Arbeit fährt.

Absender der Botschaft ist der Verein St. Galler Rheintal (VSGR), der damit für seine Marke Rheintal.com wirbt. «Wir entsenden heute zusammen mit Ihnen einen neuen Botschafter für Rheintal.com auf die Schiene», sagt VSGR-Geschäftsleiterin Sabina Saggioro.

Das Pendeln sparen

Kurze Arbeitswege: Sie bedeuten eine Grundvoraussetzung für eine ausgewogene Work-Life-Balance – einem Hauptkriterium für viele Fachkräfte auf der Suche nach einem neuen Job, schreibt der VSGR in seiner Mitteilung. Wer im Rheintal wohnt und arbeitet, kann sich langes und mühsames Pendeln sparen. Die kurzen Distanzen ermöglichen ein Mittagessen zu Hause oder mehr Zeit mit der Familie.

Pendeln macht unglücklich

Einer, der seinen kurzen Arbeitsweg zu schätzen weiss, ist Jens Breu: Der CEO der SFS Group fährt die 7,4 Kilometer von seinem Zuhause in Lüchingen bis zum Hauptsitz in Heerbrugg mit dem Velo.

Bei seiner Ansprache im Bahnhof Altstätten betont er: «Wir geniessen ein besonderes Privileg. Denn langes Pendeln kann schnell zu einer Belastung werden. Erholungs- und Freizeit werden knapper.»

Nicht nur das: langes Pendeln macht unglücklich. Eine Studie von Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey von der Universität Zürich kommt zum Schluss: Jemand, der täglich mehr als drei viertel Stunden pendelt, ist weniger glücklich als jemand, der weniger oder gar nicht pendelt.

Mit dem Thurbo-Zug, der heute seine Fahrt aufnimmt, werden qualifizierte Fachkräfte auf das Rheintal aufmerksam gemacht. Auf einen Vorzug des Rheintals im Speziellen: Hier sind die Arbeitswege so kurz, dass sie auch mit dem Velo zu bewältigen sind.

Der Verein St. Galler Rheintal (VSGR) koordiniert Aufgaben in der Region. Er initiiert, unterstützt und begleitet Ideen und Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Siedlung und Landschaft, Energie und Verkehr und Standortmarketing. (pd)