Werbung anno dazumal: Trinkgeld nach Belieben

Wildhaus Im Fremdenführer der Ostschweizer für das Jahr 1900 ist mit dem «Hirschen» auch ein Wildhauser Hotelbetrieb vertreten. Aus heutiger Sicht originell ist der Hinweis «Trinkgeld nach Belieben», womit die Höhe des Zusatzbatzens voll und ganz dem Gast überlassen wird.

Merken
Drucken
Teilen
Im vor 116 Jahren erschienenen Ostschweizerischen Fremdenführer ist Wildhaus mit dem «Hirschen» vertreten. Bild: Peter Eggenberger

Im vor 116 Jahren erschienenen Ostschweizerischen Fremdenführer ist Wildhaus mit dem «Hirschen» vertreten. Bild: Peter Eggenberger

Wildhaus Im Fremdenführer der Ostschweizer für das Jahr 1900 ist mit dem «Hirschen» auch ein Wildhauser Hotelbetrieb vertreten. Aus heutiger Sicht originell ist der Hinweis «Trinkgeld nach Belieben», womit die Höhe des Zusatzbatzens voll und ganz dem Gast überlassen wird.

J. Brändle, St. Gallen, vermochte als Herausgeber des Fremdenführers auch einen Wildhauser Betrieb fürs Inserieren zu gewinnen. Als Trümpfe des Hauses wurden die «deutsche Kegelbahn und Schiesshalle» aufgeführt, und wichtig war auch der Hinweis auf die «grosse schöne Stallung mit eigenen Fuhrwerken».

Das sich seit 1860 in Familienbesitz befindende Hotel Hirschen wird heute mit dem Ehepaar Michael und Simone Müller-Walt von Angehörigen der sechsten Generation geführt. (pe)