Weniger Alpung ennet der Grenze

Vorarlberg meldet für dieses Jahr mehr Fälle von Rindertuberkulose (TBC). Wohl auch wegen strenger Vorschriften werden immer weniger Tiere aus der Schweiz ennet der Grenze zur Sömmerung gebracht.

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Immer weniger «Export»: Dieses Jahr werden 158 Tiere aus der Schweiz auf Vorarlberger Alpen gesömmert. (Bild: Urs Bucher)

Immer weniger «Export»: Dieses Jahr werden 158 Tiere aus der Schweiz auf Vorarlberger Alpen gesömmert. (Bild: Urs Bucher)

REGION/ST. GALLEN. Mit 30 Tieren ist dieses Jahr in Vorarlberg deutlich mehr von Tuberkulose betroffenes Rindvieh nachgewiesen worden als letztes Jahr. 95 Tiere mussten getötet werden.

Die Anzahl der Schweizer Tiere, die in Vorarlberg gesömmert werden, nimmt auch wegen der Tuberkulosegefahr von Jahr zu Jahr ab. Aktuell sind es noch 158 Tiere aus drei St. Galler Betrieben, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Alpen in den TBC-Risikogebieten weiden gar keine St. Galler Tiere. (ts) ? DIE DRITTE