Weltklassespieler müssen erst mal finanziert werden

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Auf verlorenem Posten: Luca Wilhelmi (links) unterliegt der Schweizer Nummer drei, Dimitri Steinmann klar mit 0:3. (Bilder: Robert Kucera)

Auf verlorenem Posten: Luca Wilhelmi (links) unterliegt der Schweizer Nummer drei, Dimitri Steinmann klar mit 0:3. (Bilder: Robert Kucera)

Squash «Aqeel Rehman hat uns gefehlt. Mit ihm hätte das Finalspiel um einen Punkt in unsere Richtung ausfallen können», sagt Teamcaptain Elisabeth Lamprecht vom Squashclub Grabs. Denn hinten heraus, auf den Positionen drei und vier, sind die Wilhelmi-Brüder eine Bank.

Doch eine Garantie auf den Schweizer Meistertitel gäbe es auch dann nicht. Gegen die Spitzenteams aus der NLA fehlt Grabs ein Weltklassespieler auf der Position eins, der den Konkurrenten Paroli bietet, sprich Satzgewinne herausholt oder sogar gewinnt. Findet Grabs so einen Spieler, ist sogar Erfolg planbar. Das Problem ist nicht die Suche, sondern die Finanzierung. «So ein Spitzenspieler kostet inklusive Reisespesen 1500 Franken pro Spiel. Und um in den Playoffs spielberechtigt zu sein, müsste er sechsmal eingesetzt werden», rechnet Lamprecht vor. Rudi Rohrmüller und Aqeel Rehman sind dagegen finanziell tragbar. Sie erhalten Entschädigungen im überschaubaren dreistelligen Bereich. (kuc)