WEITE: Julie Zogg geht neuen Weg

Die Alpin-Snowboarderin hat in der Vorbereitung auf die Olympiasaison eine Änderung vorgenommen. Sie arbeitet nun mit einem Privattrainer zusammen.

Robert Kucera
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Snowboarderin Julie Zogg wagt diese Saison den Spagat zwischen privatem Training und jenem mit dem Schweizer Team. (Bild: Robert Kucera)

Snowboarderin Julie Zogg wagt diese Saison den Spagat zwischen privatem Training und jenem mit dem Schweizer Team. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

«Es ist nicht mein Ziel, das Team zu verlassen», hält Julie Zogg fest. Sie trainiert nach wie vor mit ihren Mannschaftskolleginnen von Swiss Ski zusammen. «Mehrheitlich trainiere ich privat so, dass es sich mit den Team-Trainings nicht kreuzt.» Dass sich die Wege in der Vorbereitungsphase doch einige Male getrennt haben, liess sich aber nicht vermeiden. Wie im Oktober. Da hatte Zogg Schulprüfungen und im Anschluss daran schon lange für das private Training abgemacht. Zu einer Zeit, als das Team-Training noch gar nicht feststand.

Dieser Entscheid des neuen Wegs hat sich schon vor einer geraumen Weile angebahnt. «Mitte letzte Saison war mein Entschluss gefasst, dass ich auf privater Basis trainieren will», so Zogg. Ihr Trainer ist ein alter Bekannter: René Hürlimann (Scuol) war Co-Trainer, als die Wartauerin den Gesamtweltcup gewonnen hat – und er war auch Trainer, als Julie Zogg 2009 in Nagano erstmals Junioren-Weltmeisterin wurde. «Er kennt mich sehr gut. Er weiss, worauf ich Wert lege, was ich vor dem Start brauche oder während des Rennens», erklärt die 25-Jährige. Ein grosser Vorteil für Zogg ist, dass Hürlimann drei Weltcup-Athleten betreut. Bis zu den Olympischen Spielen wird er so an den Weltcup-Rennen auch Zogg mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.31