WEITE: Glückwünsche des Kantonalpräsidenten

Der Schützenverein Wartau feiert heuer das 150-jährige Bestehen des Schiesswesens in der Gemeinde Wartau. Am Wochenende fand zugleich das 25. Gruppenschiessen statt.

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Kleiner Festakt in Weite, von links Köbi Büchler, Kantonalpräsident; Ursula Schönenberger, Sekretärin (Kanton); Martin Pfiffner, Präsident SV Wartau; Andreas Bernold, Gemeinderat; Ueli Zogg, Präsident SV Grabs; Stefan Willi, Präsident SG Buchs-Räfis. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Kleiner Festakt in Weite, von links Köbi Büchler, Kantonalpräsident; Ursula Schönenberger, Sekretärin (Kanton); Martin Pfiffner, Präsident SV Wartau; Andreas Bernold, Gemeinderat; Ueli Zogg, Präsident SV Grabs; Stefan Willi, Präsident SG Buchs-Räfis. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Im heimischen Schiessstand «Hörnli» wurde nicht nur das Jubiläums-Gruppenschiessen 300 Meter durchgeführt, der Schützenverein lud am vergangenen Samstagnachmittag auch zu einem kleinen Festakt mit geladenen Gästen ein. Vereinspräsident Martin Pfiffner blickte zurück, als im Jahre 1838 im Wartau der erste Schützenverein gegründet wurde, der sich ein Jahr später bereits wieder auflöste. Erst 1868 konnte die Feldschützengesellschaft Wartau mit Sitz in Azmoos ins Leben gerufen werden. Damals waren dort alle Schützen aus den Wartauer Dörfern vereinigt.

Im Jahr 1993 wurde die neue Schiessanlage «Hörnli» in Betrieb genommen, und im Jahre 2003 fusionierten die Feldschützengesellschaft Azmoos, die Militärschützen Fontnas, die Schützengesellschaft Weite und der Schützenverein Trübbach zum heutigen Schützenverein Wartau.

«Wenn kein Nachwuchs kommt, kommt das Ende»

Man habe das Gründungsdatum der Feldschützen Azmoos (1868) übernommen, und so könne nun das 150-jährige Bestehen gefeiert werden, sagte der Präsident. Der Verein zähle um die 90 Mitglieder, davon etwa zehn Prozent Frauen. 37 Mitglieder besitzen eine Lizenz. Martin Pfiffner schaut positiv in die Vereinszukunft: «Sie sieht für uns nicht schlecht aus.» Die Beteiligung am Jungschützenkurs wäre allerdings noch zu steigern, «denn aus diesen Kursen können wir wieder neue Mitglieder als Aktivschützen gewinnen.» Denn die Jugend sei die Zukunft der Vereine: «Wenn kein Nachwuchs kommt, kommt bald einmal das Ende», sagte der Präsident vor den Anwesenden.

Köbi Büchler, Präsident des St. Gallisch kantonalen Schützenverbandes – er absolvierte ebenfalls das Jubiläums-Schiessprogramm – wünschte dem Verein auch für die nächsten 150 Jahre alles Gute und viel Erfolg. Heute sei es schwieriger geworden, Leute für die Vereine, auch im Schiesswesen, zu mobilisieren, sagte er. «Unsere Zukunft ist es, die Jungen für den Schützensport zu gewinnen.» Und weil Süsses beruhigt, überreichte er dem Schützenverein Wartau nicht nur ein Geschenkcouvert, sondern auch ein Glas voller Bonbons. Diese würden sich nämlich gut als Preise für Spiele bei den Jungschützen eignen. Einen Wunschtraum sprach Köbi Büchler noch aus: «Das St. Galler Kantonalschützenfest 2021 sollte in der Werdenberger Gegend stattfinden.»

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch