WEITE: Drei Tage lang «Flower Power»

Gestern Abend wurde die Wartauer Fasnacht offiziell eröffnet. Der Startschuss erfolgte um 19.19 Uhr, und die Guggenmusik Moosfürz trug den akustischen Teil dazu bei.

Hansruedi Rohrer
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Gemeinderat Andreas Bernold hat die Wafa-Mottofahne Wafa-Obernarr Rolf Hobi (rechts) übergeben. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Gemeinderat Andreas Bernold hat die Wafa-Mottofahne Wafa-Obernarr Rolf Hobi (rechts) übergeben. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Hansruedi Rohrer

Der offizielle Eröffnungsakt spielte sich auf dem Platz hinter dem Schulhaus Weite ab, nachdem die Gugge Moosfürz und der Wafa-Mottowagen eintrafen. Das Wafa-OK nahm dort von der Gemeinde Wartau die «Flower Power»-Mottofahne in Empfang. Noch bis und mit Sonntag ist buntes Fasnachtstreiben angesagt.

Wafa-OK-Präsident und Obernarr Rölfli Hobi begrüsste viele Gäste zur Eröffnung der 12. Wafa, und er kündigte auch das Abbrennen der 12 Vulkane an – für jedes Jahr einen. «Ihr seid ein treues Publikum, ohne Euch und auch ohne die vielen Helfer wäre die Fasnacht kaum machbar», sagte er. Rolf Hobi war demnach guter Hoffnung, dass auch die Wafa 2017 wiederum so erfolgreich verlaufen wird wie in den letzten Jahren. In fünf Vorstandssitzungen sei die heurige Fasnacht vorbereitet worden, verriet er. «Wir freuen uns, mit euch allen zusammen die tollen närrischen Flower-Power-Tage erleben zu dürfen.»

Die von Gemeinderat Andreas Bernold überbrachte und entrollte Mottofahne bleibt für diese Tage in den Händen der Wafa-OK-Gruppe. «Mit der Fahnenübergabe wird somit drei Tage lang die Fasnacht im Wartauischen regieren», meinte Andreas Bernold. Und er freue sich, wenn dabei verschiedene Masken an diesem Geschehen teilnehmen.

Rolf Hobi machte auch auf die geballte Ladung Fasnachtstreiben während dieser Tage aufmerksam, von der heutigen«Fritig-Firobig-Fasnacht» über den «Monster»-Samstag bis zum grossen Umzug am Sonntagnachmittag mit über 40 teilnehmenden Gruppen. Die Guggenmusik Moosfürz spielten gestern am Fasnachtsbeginn nicht nur zum Einmarsch, sondern auch zum Ausmarsch der Veranstaltung, der sich ein Beizen- und Barbetrieb in den Restaurants anschloss.