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Weirather formuliert nur vage Ziele

Der neue Ski-Winter sendet seine Boten aus und der Alpine Skiweltcup wird am kommenden Wochenende beim Opening in Sölden (Ö) lanciert. Lediglich Tina Weirather wird Liechtensteins Farben vertreten.
Ernst Hasler
Skifahrerin Tina Weirather hat in den letzten Monaten oft geschwitzt. Am Samstag startet sie in Sölden in die neue Weltcup-Saison. (Bild: PD)

Skifahrerin Tina Weirather hat in den letzten Monaten oft geschwitzt. Am Samstag startet sie in Sölden in die neue Weltcup-Saison. (Bild: PD)

Der Riesenslalom der Frauen ist für Samstag und jener der Herren für Sonntag terminiert. Bei den Herre nist kein Athlet des Liechtensteinischen Skiverbandes am Start. Tina Weirather stellte sich vor dem Saisonstart den Fragen des «Werdenberger & Obertoggenburgers».

Tina Weirather, am Samstag starten Sie in die neue Weltcup-Saison. Wie gross ist die Vorfreude?

Die Vorfreude ist auf jeden Fall gross. Ich bin froh, dass es losgeht, denn die Trainingsphase war lang und megaspannend. Allerdings weiss ich nicht, wo ich sportlich stehe.

Welche Erwartungen haben Sie für jenen Riesenslalom in Sölden?

Ich kann keine Erwartungen formulieren. Im gestrigen Training ist es megagut gelaufen, das gibt mir Zuversicht. Die war die Tage zuvor nicht so gut. Die Verhältnisse auf der Diavolezza (Anm. der Redaktion: Im Oberengadin trainierte Weirather noch bis gestern) sind ähnlich wie in Sölden. Es ist anders als auf dem bewässerten Schnee; darauf haben wir uns jetzt abgestimmt.

Wen sehen Sie am Rettenbachgletscher in der Favoritenrolle?

Der Favoritenkreis wird nicht so gross sein. Mikaela Shiffrin, Federica Brignone und Eva-Maria Brem stufe ich in den Spitzenpositionen ein.

Noch stehen zwei Trainingstage im Riesenslalom auf dem Programm, da noch einige Prozente fehlen. Woran müssen Sie in erster Linie arbeiten?

Es sind einige technische Details, die in Sölden wichtig sein werden. Der Hang ist eher auf der steileren Seite angesiedelt. Man muss in den Toren immer kompakt sein, dennoch oben lösen. Ich muss hinter das Tor fahren, um drauflos gehen zu können. Ansonsten wird man abgeschossen. Ich muss auf Zug kommen und das Tempo, sprich den Speed, ins Flache mitnehmen. Dort habe ich im Vorjahr alles riskiert – damals ging es auf. Es kann auch schiefgehen. Um in Sölden ein Wort mitreden zu können, muss man dafür bereit sein.

In La Parva (Chile) konnten Sie vor allem in den Speed-Disziplinen feilen. Fühlen Sie sich in jenen Bewerben stärker als vor Jahresfrist?

Auf jeden Fall. Im Super-G haben wir allerdings nicht so viel getan, in der Abfahrt jedoch ist es einen Schritt vorwärtsgegangen.

Haben Sie während der Saisonvorbereitung gewisse Aspekte verändert oder lief sie wie die Jahre zuvor ab?

Sie lief ähnlich ab. Das Skifahren ist bekanntlich einfach. Es geht um einige wenige Punkte, an denen man ständig weiterarbeiten muss. Man muss aufs Wesentliche achten.

Haben Sie auch Trainingsreize gesetzt?

Die haben wir in den vergangenen Jahren immer gesetzt. Es gibt verschiedene Trainingsphasen, die haben wir durchlaufen lassen.

Wie sind Sie mit der Vorbereitung zufrieden?

Ich kann mit gutem Gewissen in die Saison starten. Ob es klappt und wie es am Renntag sein wird, weiss ich nicht. Ich verspüre ein gutes Gefühl, nachdem ich hart trainiert habe und parat bin.

Es kam zu einem Wechsel beim Atomic-Servicemann: Klaus Huttegger wird durch Rudi Berger abgelöst. Was waren die Gründe?

Es waren sportliche Gründe. Ich bin überzeugt, dass Rudi der richtige Mann ist. Er bringt viel Erfahrung mit. Ich hatte mit ihm von Anfang an ein gutes Gefühl.

Im letzten Winter haben Sie den Gesamtweltcup als Vierte beendet und die 1000-Punkte-Marke geknackt. Was trauen Sie sich zu?

Noch bin ich kein Rennen in der neuen Saison gefahren. Leider höre ich diese Frage täglich. Ich kann mich auf jedes Rennen gut vorbereiten und einfach mein Bestes geben.

Es gab wenig Vergleiche mit Athleten anderer Nationen. Sie haben jedoch Anna Veith – vormals Anna Fenninger – nach ihrer schweren Knieverletzung in Zermatt getroffen. War das Zusammentreffen aufschlussreich?

Sie hatte den ersten Abfahrtstag mit uns, das war nicht relevant. Im Riesenslalom fuhr sie erstmals im Steilhang, deshalb sind Prognosen schwierig. Sie benötigt noch Zeit. Ich weiss, wie das ist. Es ist ein sehr harter Weg. Man darf nichts übers Knie brechen. Es ist die richtige Entscheidung, dass sie mit den ersten Rennen noch zuwartet.

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