Weg frei für Asylzentrum in Vilters

VILTERS. Der Eröffnung des Asylzentrums «Sonnenberg» in Vilters steht definitiv nichts mehr im Wege. Der Kanton hat sich mit den verbliebenen Einsprechern geeinigt, wie der Leiter des kantonalen Migrationsamtes, Jürg Eberle, gegenüber dem «Sarganserländer» sagte.

Drucken
Teilen

VILTERS. Der Eröffnung des Asylzentrums «Sonnenberg» in Vilters steht definitiv nichts mehr im Wege. Der Kanton hat sich mit den verbliebenen Einsprechern geeinigt, wie der Leiter des kantonalen Migrationsamtes, Jürg Eberle, gegenüber dem «Sarganserländer» sagte. Die von der Gemeinde im vergangenen August erteilte Baubewilligung für die Umnutzung des «Sonnenberg» sei damit rechtskräftig.

Nicht bekannt ist nach wie vor das exakte Datum, an dem im Asylzentrum der Betrieb aufgenommen wird. Gemäss Jürg Eberle rechnet man beim Kanton derzeit mit einer Eröffnung im Laufe des Februar. Es brauche Zeit, bis alle Einrichtungsarbeiten abgeschlossen seien und das nötige Personal für einen geregelten Betrieb eingestellt sei.

Bis zu 150 Plätze

Im «Sonnenberg» soll der Betrieb sukzessive hochgefahren werden, die Kapazität beträgt ungefähr 120 bis 150 Plätze. Offen bleibt, wie lange das Zentrum Bommerstein in Mols am Walensee noch in Betrieb sein wird. Eberle bestätigte die Absicht, dieses Zentrum nach Möglichkeit zu schliessen. Derzeit könne man angesichts des immensen Platzbedarfes aber nicht auf Kapazitäten verzichten.

Dialog aufrechterhalten

Bernhard Lenherr, Gemeindepräsident von Vilters-Wangs, zeigte sich auf Anfrage im Bilde über die Entwicklung. Der Gemeinderat befinde sich in Kontakt mit dem Migrationsamt. Lenherr betonte, dass sich der Gemeinderat nach Möglichkeit dafür einsetzen werde, dass der Dialog zwischen Bevölkerung sowie Anwohnern im Speziellen, und dem Migrationsamt auch nach der Eröffnung aufrechterhalten werde und der Kanton seine Zugeständnisse einhalte, schreibt der «Sarganserländer» in weiter. (wo)

Aktuelle Nachrichten