Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WATTWIL: Zeit für bewusstes «Miteinander»

Die Bäuerinnentagung bot den Gästen Gelegenheit, ein paar unbeschwerte Stunden ohne Arbeit zu verbringen. Musik, Gesang und Humor prägten den Nachmittag.
Adi Lippuner
Angeregte Diskussion zwischen Andrea Schwarzmann, der «höchsten Bäuerin Österreichs», und dem Wattwiler Gemeindepräsidenten Alois Gunzenreiner. (Bilder: Adi Lippuner)

Angeregte Diskussion zwischen Andrea Schwarzmann, der «höchsten Bäuerin Österreichs», und dem Wattwiler Gemeindepräsidenten Alois Gunzenreiner. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion

@toggenburgmedien.ch

Jeweils Anfang März gehört ein Mittwochnachmittag den Bäuerinnen. Organisiert durch die beiden Landfrauen-Vereinigungen Schmidberg und Scheftenau und Umgebung mit den Präsidentinnen Michaela Bleiker und Käthi Länzlinger, wurde im «Thurpark» die Zusammenkunft durchgeführt. Bäuerinnen und Landfrauen der Wattwiler Vereinigungen sowie aus den umliegenden Gemeinden verbrachten einen Nachmittag bei Musik, Referaten, humoristischer Darbietung und Beisammensein. Als Gäste waren die Kinder des Ricken-Schulhauses, welche Lieder sangen, und die Scheftenauer Huusmusig anwesend. Mit der «höchsten Bäuerin» aus Österreich, Andrea Schwarzmann aus Raggal im Grossen Walsertal, konnte eine Referentin gewonnen werden, welche die Anliegen der Bäuerinnen und Landfrauen kennt. Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner stellte die Gemeinde Wattwil mit Hilfe geschichtlicher Eckpunkte und Zahlen und Fakten vor, die auch Einheimischen kaum bewusst waren. «Wattwil ist der am sechststärksten frequentierte Bahnhof im Kanton St. Gallen», so eine seiner Informationen. Dass es in der Gemeinde 138 landwirtschaftliche Betriebe gibt und die Bäuerinnen und Landfrauen aus Sicht von Alois Gunzenreiner «eine wichtige Stütze der Gemeinschaft sind», kam bei den Anwesenden gut an.

Zwei Frauen und viel Humor

Michaela Bleiker als Berti und Leni Knaus als Olga führten den Sketch «Dä Blinddarm» auf. Mit diesem Frontalangriff auf die Lachmuskeln und ein paar Seitenhiebe an die Adresse der Männerwelt sorgten die beiden für fröhliche Momente. Daraus ein Zitat: «Männer sind wie Äpfel, je länger sie liegen, desto fauler werden sie.» Die Mitteilungen aus dem kantonalen Bäuerinnenverband überbrachte das neu gewählte Vorstandsmitglied, Agnes Gmünder. Sie wies auf die Umfrage hin, in welcher die Mitglieder ihre Anliegen und Erwartungen an den Verband formulieren können, und ermunterte die Frauen, sich an den verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen.Passend zum Tagungsmotto, «mitenand goht’s besser», gab Michaela Bleiker den Anwesenden gute Gedanken weiter. «Wir wollen heute ein paar Samen streuen, diese sollen wachsen und gedeihen, und damit dies möglich ist, braucht es nicht nur einen guten Nährboden und milde Temperaturen, sondern auch Feuchtigkeit und viel Liebe.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.