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Warten auf sonnige Tage

Das anhaltend wechselhafte Wetter verhinderte bisher den richtigen Start der Aushubarbeiten für den Neubau des Landwirtschaftlichen Zentrums. Die Halbmoorböden sind zu nass.
Hanspeter Thurnherr
Bauarbeiten ausgebremst: Noch konnte der Bauplatz beim Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez nicht abhumusiert werden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Bauarbeiten ausgebremst: Noch konnte der Bauplatz beim Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez nicht abhumusiert werden. (Bild: Corinne Hanselmann)

SALEZ. «Gestern begannen die Bauarbeiten für das 32-Millionen-Projekt.» So titelte der W&O am 19. April zu einer Mitteilung der Staatskanzlei zum Neubau des Landwirtschaftlichen Zentrums. Doch wer in diesen Tagen dort vorbeischaut, sieht nichts von Bautätigkeiten. Was ist passiert? Der W&O wollte es wissen.

Zu viel Nässe

«Durch die seit Wochen anhaltende nasse Witterung konnte im Baubereich nicht abhumusiert werden. Es handelt sich um ein spezielles Gebiet mit örtlichen Halbmoorböden. Den Ober- und Unterboden wollen wir für die Sortengärten wieder verwenden», erklärt Daniel Rutz, Projektmanager Bau im kantonalen Hochbauamt. Deshalb müsse man Vorsicht walten lassen und könne nicht einfach mit den Baumaschinen in den stark durchnässten Boden hineinfahren, sonst könnte die Bodenstruktur zerstört werden und der Humus Schaden nehmen. Ein Spezialist überwacht den Zustand des Bodens mit Hilfe von Messstationen, welche den Wassergehalt anzeigen.

Unternehmen startbereit

«Wenn es drei, vier Tage einmal besseres Wetter gibt, könnte man mit den Arbeiten beginnen. Die Unternehmen stehen in den Startlöchern», sagt Daniel Rutz. Ob die verlorene Zeit den Terminplan durcheinander bringe und die Fertigstellung im Herbst 2018 gefährde, könne man zurzeit noch nicht sagen. Nach dem Aushub werde zuerst die Bodenplatte und das Untergeschoss betoniert. «Dann folgt der Holzbau, für den mit drei bis vier Monaten gerechnet wird. Da sind wir ebenfalls auf gutes Wetter angewiesen», erläutert Rutz.

Im Zuge von Reorganisationen und Sparmassnahmen wurden seit dem Jahr 2004 die Landwirtschaftliche Schule Flawil, die Bäuerinnenschule Custerhof in Rheineck und das Landwirtschaftliche Kurszentrum in Kaltbrunn schrittweise am Standort Salez zusammengeführt.

Rückbau erst nach dem Neubau

Dies und ein Sanierungsbedarf machen eine Erweiterung in Form eines Neubaus nötig, der den Schulbereich, das Internat und die Hauswartwohnung beinhaltet. «Erst wenn dieser gebaut und bezogen ist, wird das heutige Hauptgebäude aus dem Jahr 1977 zurückgebaut», verdeutlicht Daniel Rutz. Bis dann wird das bestehende Gebäude weiter genutzt. Der Erweiterungsbau aus dem Jahr 1985 bleibt bestehen und kann weiter als Verwaltungs- und Bürogebäude für die landwirtschaftlichen Fachstellen genutzt werden.

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