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WARTAU/SARGANSERLAND: «Den Pizolbahnen helfen ja, aber...»

Eine einmalige Chance für die Pizolbahnen: Kanton und Gemeinden wollen finanziell helfen, denn die Seilbahnen sind für den Tourismus bedeutend. Helfen wollen sie aber nur mit Auflagen und Bedingungen.
Bleiben die Sessel der Pizolbahnen leer, schadet das dem Tourismus. Deshalb wollen der Kanton und die Gemeinden helfen. (Bild: PD)

Bleiben die Sessel der Pizolbahnen leer, schadet das dem Tourismus. Deshalb wollen der Kanton und die Gemeinden helfen. (Bild: PD)

Die finanziell angespannte Situation der Pizolbahnen AG ist dem Kanton St. Gallen sowie den politischen Gemeinden Wartau, Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Mels, Sargans und Pfäfers seit Jahren bekannt. Sie sind es, die den Bergbahnen immer wieder bei wichtigen Investitionen zur Seite gestanden sind, auch finanziell, wie die Gemeinde Bad Ragaz in ihrer Medienmitteilung schreibt. Im Jahr 2015 haben der Kanton St. Gallen und im Jahr 2016 die beteiligten Gemeinden eine Gesamtanalyse der Pizolbahnen AG in Auftrag gegeben. Die Resultate sind klar. Kernaussage: «Die Pizolbahnen AG weist ein strukturelles Defizit aus». Der Tenor aus St. Gallen und von den Gemeinden: «Helfen ja, aber...»

Öffentliche Gelder

Grundsätzlich gilt, dass es nicht Sache der Gemeinden sein kann, das unternehmerische Risiko eines privatrechtlich organisierten Unternehmens zu tragen. Ungünstige Witterungsverhältnisse, Marktgegebenheiten und Konkurrenzverhältnisse sowie schwierige volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen sind Risiken, denen ein Unternehmen durch eigene Bemühungen und Massnahmen entgegenwirken muss. Gleichermassen kann es ebenso wenig Sache der Ge-meinden sein, Verluste eines privaten Unternehmens ganz oder teilweise zu tragen, wie weiter in der Medienmitteilung steht.

Demgegenüber darf im vorliegenden Fall aber nicht unberücksichtigt bleiben, dass Seilbahnen für den Tourismus von Bedeutung sind. Auch sind sie Teil der Sportinfrastruktur; sie dienen sowohl Wanderern als auch Skifahrern. Hinzu kommt, dass mit dem Betrieb von Seilbahnen Arbeitsstellen verbunden sind. Schliesslich profitieren verschiedene andere Branchen, wie etwa die Gastronomie oder Zulieferbetriebe, vom Bestehen von Seilbahnen. Die Kantonsregierung und die betroffenen Gemeindebehörden haben klare Bedingungen gestellt (siehe Kasten).

Die Gemeinderäte Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Mels, Sargans, Wartau und Pfäfers ermutigen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an den Bürgerversammlungen, dem kantonalen und regionalen Finanzierungsvorschlag für den Pizol Ja zu sagen. (pd)

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