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WARTAU/GAMS: Umzüge: Fussvolk darf sich freuen

Die Fasnacht 2018 mit den traditionellen Umzügen in Trübbach und Gams steht bevor. Erstmals gelten die neuen Regeln für Wagenbauer, die vor allem positiv ankommen – mit ganz vereinzelten Ausnahmen.
Thomas Schwizer
Wie hier an der Wa-Fa sollen mit den neuen Regeln statt lautem Sound aus Barwagen die Mottowagen gefördert werden. (Bild: Mario Viecelli (17.2.2013))

Wie hier an der Wa-Fa sollen mit den neuen Regeln statt lautem Sound aus Barwagen die Mottowagen gefördert werden. (Bild: Mario Viecelli (17.2.2013))

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

Mehr Mottowagen statt reinen Barwagen mit ohrenbetäubenden Aussenbeschallungen, mehr Sicherheit für die schwächeren Umzugsteilnehmer und die Zuschauer, nur herkömmliches Konfetti: Das sind die wichtigsten Regelungen, welche die Veranstalter der Fasnachtsumzüge in Oberriet, Gams, Schaan, Vaduz und Trübbach für die Fasnacht 2018 gemeinsam beschlossen haben (der W&O berichtete).

Das stiess einzelnen Wagengruppen, welche bisher primär nicht gerade liebevoll gestaltete Barwagen gefertigt und mit Aussenlautsprechern ohrenbetäubend laute «Bum-Bum-Musik» verbreitet haben, etwas sauer auf.

Vereinzelte Wagengruppen verzichten

Peter Vetsch vom Rettungskorps, das den Umzug in Gams organisiert, bestätigt auf Anfrage des W&O, dass zwei bis drei Gruppen mit ihren Wagen diesmal aus Unzufriedenheit nicht mehr teilnehmen. Auch an der Wartauer Fasnacht (Wa-Fa) hat eine Wagengruppe wegen der neuen Regeln verzichtet, sagt «Obernarr» Rolf Hobi.

Er habe persönlich mit mehr negativen Reaktionen gerechnet, sei aber froh, dass die meisten Verständnis für die einheitliche Regelung der verschiedenen Umzugsveranstalter hätten. Damit werde der Fasnachtsumzug der Wa-Fa für die Zuschauer attraktiver, und gleichzeitig könne man die Anwohner an der Umzugsroute, der Hauptstrasse durch Trübbach, von übermässigem Lärm entlasten, stellt Rolf Hobi fest.

Peter Vetsch ist dankbar, dass andere Gruppen, deren Wagen nicht den neuen Regeln entsprechen, bereit waren, diese an die neuen Regeln anzupassen und weiterzuentwickeln. Man wolle die Wagenbauer nicht verärgern, sondern konstruktiv auf sie zugehen. Denn letztlich soll ein Fasnachtsumzug ein Anlass sein, der vor allem Familien anspricht. Und zwar einerseits als Zuschauer, aber auch als teilnehmende Gruppen. Es gehe um eine Rücksichtnahme der Wagengruppen auf die schwächeren Umzugsteilnehmer, also Kinder und Erwachsene, die zu Fuss dabei sind.

Und diese dürfen sich freuen, denn insgesamt werden die beiden Umzüge etwa gleich viele Gruppen wie in den Vorjahren umfassen – gut durchmischt und abwechslungsreich, kündigt Rolf Hobi an.3

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