Wartau, wo steuern wir hin?

Die Gemeinde Wartau ist in vielerlei Hinsicht speziell. Vor allem aber durch die geographische Lage und die Zusammensetzung der vielen Dörfer, die miteinander die Gemeinde bilden. Dadurch ergeben sich auch ganz unterschiedliche Organisationen und Vereine.

Kaspar Sulser, Oberschan Lydia Dütschler, Fontnas Hanskaspar Gabathuler, Oberschan Mathias Gauer, Weite
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Die Gemeinde Wartau ist in vielerlei Hinsicht speziell. Vor allem aber durch die geographische Lage und die Zusammensetzung der vielen Dörfer, die miteinander die Gemeinde bilden. Dadurch ergeben sich auch ganz unterschiedliche Organisationen und Vereine. Bestimmt ist es eine Herausforderung, allen gerecht zu werden.

Sehr lobenswert ist unter anderem, dass die Politische Gemeinde sich in der Jugendförderung einsetzt. Jeder Verein erhält für junge Mitglieder einen finanziellen Zustupf.

Zurzeit machen wir uns aber Sorgen um die finanzielle Lage unserer Gemeinde.

Wie lange wollen wir die Behörde noch mit der goldenen Schaufel anrichten lassen. Über die Eigendynamik, die sich die Behörden in letzter Zeit erlauben, machen wir uns Gedanken. Steuern wir in Richtung «Griechenland»?

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Vereine oder Organisationen, die um finanzielle Unterstützung bei der Gemeinde vorstössig wurden, abgewiesen oder sogar ausgelacht wurden.

Es gibt Vereine, welche immer wieder mit grösseren Summen an Steuergeldern unterstützt werden. Dafür fehlt uns jegliches Verständnis.

Allen Vereinen ergeht es wie einem Unternehmer, der Gemeinde oder einem Privathaushalt: Es muss mit den vorhanden Mitteln gearbeitet werden. Wir sind überzeugt, dass auch bei unserer Gemeinde Sparpotenzial vorhanden ist und gewesen wäre. Nur ein paar offensichtliche Beispiele: «Goldene Pflastersteine», die schon zum zweiten Mal durch anderes Material ersetzt wurden (Fabrikstrasse Azmoos). «Goldene Holpersteine» in einer Durchgangsstrasse (Gatina Azmoos). Von den geplanten Begegnungsinseln und Hindernissen in der Hauptstrasse Trübbach ganz zu schweigen.

Was im Interesse der Behörden ist, kann nicht teuer genug sein. Andere Anliegen werden ignoriert.

Der momentane Steuerfuss ist unserer Meinung nach hoch genug. Wir sind überzeugt, gekonntes Umverteilen und kosteneffiziente Lösungen sind der richtige Weg!

Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Wartau. Kommen Sie am 2. April an die Bürgerversammlung und setzen Sie ein Zeichen!