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WARTAU: SRF nominiert Markus Walser als «Held des Alltags»

Grosse Ehre für die Verantwortlichen der Genossenschaft Palfriesbahn – der Verwaltungsratspräsident ist für die Wahl zum «Helden des Alltags» nominiert worden.
Markus Walser (45) ist der Retter der Seilbahn Palfries (Bild: SRF/Pascal Mora)

Markus Walser (45) ist der Retter der Seilbahn Palfries (Bild: SRF/Pascal Mora)

Reto Vincenz
redaktion@wundo.ch

Zum siebten Mal küren Radio SRF 1 und «Schweiz aktuell» mit der Aktion «Helden des Alltags» Menschen, die sich unentgeltlich und freiwillig engagieren. Rund 300 dieser stillen Schafferinnen und Schaffer aus der ganzen Schweiz sind diesmal gemeldet worden. Drei von ihnen hat nun eine von SRF ausgewählte Jury nominiert und damit ins Rennen um den Titel «Held des Alltags 2017» geschickt. Gewählt wird der Titelträger am 2. Februar. Die Preisverleihung wird um 19 Uhr live von Radio SRF 1 und «Schweiz aktuell» übertragen.

Unter den kürzlich bekannt gegebenen drei Finalisten befindet sich der Wangser Markus Walser. Walser ist Präsident der Genossenschaft Palfries, die 18 Jahre lang – zehn davon unter seiner Leitung – dafür gekämpft hat, dass das alte Militärbähnli wieder für das Publikum in Betrieb genommen werden kann.

Ein langer Weg von Behörde zu Behörde

Eine Leistung, die von SRF in der Nominationsbegründung herausgestrichen wird. Wie es darin heisst, übernahm Walser «vor zehn Jahren, als es für das Projekt nicht rosig aussah, das Ruder und analysierte die Lage der todgeweihten Bahn». Was folgte, war gemäss SRF «ein langer Weg von Behörde zu Behörde» und «ein Formularkrieg, der kein Ende nahm.» Nach 18 Jahren und Tausenden von Stunden Freiwilligenarbeit, war es «dann aber geschafft: Die Seilbahn ging 2016 wieder in Betrieb.» Für die Jury ist klar: Ohne Markus Walser und weitere 70 Freiwillige hätte die Palfriesbahn nicht überlebt und die Seilbahn mit ihren zwei Achter-Gondeln wäre abgebrochen worden.

Er stehe, so Markus Walser gegenüber dem «Sarganserländer», als Stellvertreter für alle, welche in all den Jahren mitgeholfen hätten, die Palfriesbahn zu retten. «Die Nomination ist eine riesige Freude und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit», so Walser, der sich vergangene Woche einen Tag lang mit einem «Kernteam» der Palfriesbahn in Zürich aufhielt. Auf dem Programm standen dort Interviews und Aufnahmen für Radiobeiträge und die TV-Sendung «Schweiz aktuell». Sie stellte die drei Nominierten mit Beiträgen vor.

Dass die Palfriesbahn einst zu einem so grossen Auftritt kommen würde, davon habe man bis jetzt nur geträumt, so Walser. Man sei bereits dankbar dafür gewesen, dass die lokalen Zeitungen in all den Jahren wohlwollend über die Palfriesbahn berichtet haben. «Dass wir unsere Bahn und die wunderschöne Hochebene, die wir mit ihr erschliessen, nun auch noch einem nationalen Publikum näherbringen können, ist einfach wunderbar», freut sich der 45-jährige Wangser.

Ob die Palfriesbahn bzw. Walser schliesslich zum «Helden des Alltags» gewählt wird, wird sich am 2. Februar weisen. Dann wird der Sieger in einer Livesendung auf Radio SRF1 und im Fernsehen bekanntgegeben. <span style="display: none;">&nbsp;</span>Wer gewinnt, entscheidet das Publikum in einem Online-Voting. Walser sagte, dass man «den Titel natürlich gerne mitnehmen» würde. Aber es sei bereits eine sehr grosse Ehre, überhaupt nominiert worden zu sein.

Zwei Mitstreiterinnen, die den Titel auch verdient hätten

Walser und die Palfriesbahn müssen im «Kampf» um den Titel «Helden des Alltages» noch zwei Mitstreiterinnen hinter sich lassen. Fairerweise muss gesagt werden, dass auch diese sich die Nomination redlich verdient haben. Zum einen handelt es ich dabei um die Venezolanerin Ligia Vogt aus Windisch. Gemäss SRF kam Ligia Vogt der Liebe wegen in die Schweiz. 2005 rief sie die Organisation «Nosotras Aargau» ins Leben. Diese hilft Migrantinnen bei der Integration und in Fällen von häuslicher Gewalt. Rund 30 Fachleute unterstützen die Organisation unentgeltlich in der Funktion als Anwälte, Psychologen, Heilpädagogen und Dolmetscher.

Ebenfalls nominiert worden ist von der Jury Margrit Bischofberger. Ihr Name ist gemäss SRF im 1550-Seelen-Dorf Güttingen TG ein Begriff. Zwölf Jahre lang habe sie mit ihren verrückten Ideen und als Präsidentin des gemeinnützigen Frauenvereins das Dorfleben stark mitgeprägt. Dessen Motto lautet «Gemeinsam Gutes tun für uns und andere», und er besteht aus 169 Frauen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren.

Billete für die Seilbahn Palfries. (Bild: SRF/Pascal Mora)

Billete für die Seilbahn Palfries. (Bild: SRF/Pascal Mora)

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