WARTAU: Ohne Bienen gäbe es vieles nicht

Familien erkundeten beim Familien-Naturtag in der Heuwiese die geheimnisvolle Welt der Bienen und degustierten historische Honigleckereien.

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Am vergangenen Sonntag fand der zweite Familien-Naturtag der Umweltgruppe Wartau (UGW) und des Heuwiesen-Teams statt: Viele Kinder und Erwachsene ­erlebten eine spannende Einführung in die Lebensweise und Bedeutung unserer Honigbienen. Interessierte und faszinierte Zuhörer – und auch Honigbienen aus der Umgebung – drängten sich um die Referenten Hans ­Oppliger und Lorenz Huber und inspizierten das mitgebrachte Anschauungsmaterial und die zahlreichen Produkte, die wir ­direkt oder über die Bestäubung indirekt den fleissigen Nektarsammlerinnen verdanken.

Noch geheimnisvoller ist die Welt der Wildbienen: Von den 600 in der Schweiz vorkommenden Arten ist mehr als die Hälfte durch die Verarmung von Feld und Garten sowie durch Pesti­zide bedroht. Das bedeutet eine ernst zu nehmende Bedrohung der Artenvielfalt. Dazu gab das wunderschön aufgearbeitete Informationsmaterial der Stiftung Wildbee.ch mit Postern und Video-Filmen Einblicke, die über den Anlass hinaus vertieft werden sollten, sei es in der schulischen Umweltbildung oder durch An­regungen auf der Homepage der UGW ( www.ug-wartau.ch ).

Eine besondere Attraktion für die Knaben und Mädchen war die Bohrstation von Nisthilfen in Hartholzblöcken der Forstgruppe Wartau.

Für Speis und Trank sowie ­familienfreundliche Feuerstellen sorgte das Heuwiesen-Team. Die Besucher konnten auch «histo­rische» Honigleckereien wie römisches Mulsum oder mittelalterliche Honigsüssigkeiten degustieren oder die Informationen über Heilmittel der Drogerie Dornau studieren. Alles in allem ein erfreulicher Anlass mit vielen erfreuten Besuchern, der gerne nächstes Jahr eine Fortsetzung finden darf. (pd)