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WARTAU: Ganz im Zeichen des Schweizer Holzes

Das diesjährige Thema der am Sonntag abgehaltenen Ortsgemeindewanderung hiess «Vom stehenden Baum zum fertigen Brett».
Spannender Einblick in die Wartauer Holzwirtschaft. (Bild: PD)

Spannender Einblick in die Wartauer Holzwirtschaft. (Bild: PD)

Trotz misslichen Wetterbedingungen fand sich ein schönes Grüppchen Interessierter beim Treffpunkt in Plattis ein. Nach einer kurzen Begrüssung durch Vizepräsident Werner Weber übernahm Revierförster Ernst Vetsch mit einer kurzen Einleitung die Führung. Die Ortsgemeinde Wartau hat sich zum Ziel gesetzt, am diesjährigen Waldspaziergang die Wertschöpfungskette vom stehenden Baum zum fertigen Brett aufzuzeigen.

Beim ersten Posten im Cholauwald warteten bereits drei Forstmitarbeiter, um als ersten Schritt in der Wertschöpfungskette einen Baum zu fällen. Es wird ausgeführt, dass im Wartau in den Ortsgemeindewaldungen pro Jahr 4000 m3 Holz geerntet werden mit dem Ziel, dieses möglichst in der Gemeinde, regional oder national zu verarbeiten. Die Hälfte davon wird Sägereien zugeführt, 500 m3 werden auf der eigenen Sägerei in Weite zu Schnittwaren, Pfählen, Bänken und anderen Artikeln verarbeitet. Die restlichen 2000 m3 Holz werden als Energieholz genutzt. Nach der perfekten, den Sicherheitsvorschriften entsprechenden Fällung wurde der Baum entastet, abgelängt und für den Transport zur Sägerei vorbereitet. Weiter ging der Marsch entlang des Mühlbachs in Richtung Heuwiese, wo am Posten zwei Dienstleistungen der Unterhaltsgruppe vorgestellt wurden. Vorarbeiter Anton Galbier erklärte kurz, dass die Strasse zum Treffpunkt Heuwiese instand gestellt wurde. Zum Ablauf dieser Arbeiten sei eine Dokumentation am Schluss der Wanderung aufgelegt. Danach wurde demonstriert, wie einfach und schnell ein Waldrand mit der Meili-Heckenschere zurückgeschnitten werden kann.

Blick in die Ausbildung geworfen

Weiter ging der Spaziergang Richtung Abzweiger Alberwald, wo der dritte Posten vorbereitet war. Verwaltungsrat Heinz Müller erklärte, warum in diesem Bereich die Äcker nicht schön gepflegt sind. Beim Waschen der Kartoffeln und Rüebli wird die gesammelte Erde wieder auf die Äcker zurückgeführt, damit diese aufgewertet werden können. Dies dauert jeweils einige Zeit, in welcher dann eben bestimmte Flächen nicht sehr schön aussehen.

Nun wurden die Ausbildungsmöglichkeiten im forstlichen Bereich durch den Förster ausgeführt und anhand eines Plakates erklärt. Im 2018 wird im Forstbetrieb Wartau eine Lehrstelle Forstwart EFZ frei, welche noch zu vergeben ist. Danach nahmen die Teilnehmer die letzte Wegstrecke bis zur Sägerei Lonna in Angriff. Dort war bereits der zuvor gefällte Baum so vorbereitet, dass daraus Schalbretter geschnitten werden konnten. Zum Schluss konnte man sich mit Wurst, Brot und Getränken verpflegen und zusammen in der Sägerei, zu den Klängen der Musikgesellschaft Azmoos, gemütlich verweilen.

Hinweis

Morgen findet ein Tag der offenen Tür in der Sägerei Lippuner, Schöb Holzbau, Bernegger Parkett in Gams zusammen mit den Werdenberger Forstbetrieben statt.

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