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WARTAU: Das Jahr 2017 war von mehreren Veränderungen geprägt

An der Bürgerversammlung der katholischen Kirchgemeinde wurden alle Anträge einstimmig gutgeheissen. Zudem wurden diverse Anpassungen im Jahr 2017 thematisiert.

Die Jahresrechnung, die mit einem Ausgabenüberschuss von 5544 Franken um 60801 Franken besser abgeschlossen hat als budgetiert war, wurden an der Bürgerversammlung vom Sonntag im Pfarreiheim genehmigt. Auch das Budget 2018 mit einem unveränderten Steuerfuss von 22 Prozent und einen Ausgabenüberschuss von 81637 Franken, wurde gutgeheissen. Bei den Steuereinnahmen habe man für 2018 vorsichtig budgetiert, schreibt der Präsident in seinem Jahresbericht. Das Minus kann mit einer Entnahme aus den Reserven gedeckt werden.

Auf Anfang 2017 ist in allen katholischen Kirchgemeinden im Bistum St. Gallen ein neues Personaldekret mit Reglement umgesetzt worden. Die Umsetzung und Einführung hat auch in der katholischen Kirchgemeinde Wartau dazu geführt, dass nun alle Mitarbeitenden mit neuen und einheitlichen Anstellungsverträgen ausgestattet sind. Der Kirchenverwaltungsrat freue sich darüber, wie dessen Präsident Walter Frei im Jahresbericht schrieb.

Seelsorgeeinheit Werdenberg wird Zweckverband

Veränderungen brachte auch der Lehrplan 21 mit sich, der mit Beginn des Schuljahres 2017/18 eingeführt wurde. Ab der 3. Primarklasse steht nur noch eine Stunde Religion im schulischen Stundenplan. Die bisherige zweite Religionsstunde wird neu als Wahlpflichtfach ERG Kirchen oder ERG Schule geführt. Den Kindern steht es frei, welchen Unterricht sie besuchen wollen. ERG Kirchen wird von den Religionslehrkräften unterrichtet, ERG Schule in der Regel vom Klassenlehrer oder einer anderen Lehrperson der Schulgemeinde. Der Inhalt des Unterrichtsstoffes sollte sich nicht unterscheiden, stellte Walter Frei in seinem Jahresbericht fest. Auf der Oberstufe wird das bisherige Fach Religion ganz durch eine Wochenlektion ERG Kirchen oder ERG Schule ersetzt, mit freier Wahl durch die Schüler.

Die bisherige Seelsorgeeinheit Werdenberg, der alle katholischen Kirchgemeinden in der Region angehören, wird auf Anfang 2019 in die rechtliche Form eines Zweckverbandes überführt. Der Kreisrat, dem je zwei Vertreter aller Kirchgemeinden der Region angehören, hat entschieden, diese Trägerform zu wählen, um eine Vorgabe des Bistums umzusetzen. Kirchenverwaltungsratspräsident Walter Frei orientierte an der Bürgerverwaltung ausführlicher über diese neue Trägerschaftsform der Seelsorgeeinheit.

Neue Lebensmittelabgabe des Kirchlichen Sozialdienstes

Frei lobte den Einsatz von Snjezana Gaisky vom kirchlichen Sozialdienst, die mit 23 Freiwilligen im September 2017 die Lebensmittelabgabestelle in der Gemeinde Wartau eröffnet hat. Seit der Eröffnung bis Ende Jahr konnten bereits 19 von Armut betroffene Familien aus den Gemeinden Wartau und Sevelen mit insgesamt 70 Personen Lebensmittel für einen Franken beziehen. Dadurch werde einerseits ihr Familienbudget entlastet und andererseits werden Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt, hielt der Präsident des Kirchenverwaltungsrates fest.

Snjezana Gaisky leitet seit zwei Jahren den kirchlichen Sozialdienst in der Seelsorgeeinheit Werdenberg. Sie gab an der Bürgerversammlung der katholischen Kirchgemeinde Wartau einen Überblick, was dieser Sozialdienst in den zwei Jahren geleistet hat. Ende 2018 wird in der Seelsorgeeinheit entscheiden, ob dieser Sozialdienst weitergeführt wird. (ts)

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