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Walensee Resort deponiert Bilanz

Unterterzen Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern: Nun gerät die Walensee Resort AG in Unterterzen noch ärger in Schieflage, wie der «Sarganserländer» schreibt. Das Unternehmen sei überschuldet und eine Sanierung «nicht mehr realistisch», bestätigt Rechtsanwalt Hubert Bühlmann. Der Verwaltungsrat sehe keinen anderen Ausweg mehr, als die Bilanz zu deponieren. Den vier noch verbliebenen Angestellten wurde gekündigt – sie hatten zuletzt noch das Hotel in der Anlage mit 110 Betten als «Bed & Breakfast» betrieben. Die Wellnessanlage, das Schwimmbad oder die zuvor öffentlich zugänglichen Restaurants waren bereits seit April 2016 geschlossen.

Involviert in das Resort ist auch die Bergbahnen Flumserberg AG, die vor zwei Jahren die operative Führung übernommen und sich als Minderheitsaktionärin engagiert hatte. Man habe zwei Jahre gekämpft, um den Konkurs abzuwenden, sagt unter anderem Bergbahnen-Geschäftsführer Heinrich Michel. «Der Konkurs ist für den Tourismus in der ganzen Region negativ. Aber es geht leider nicht anders.» Das letzte Wort hat nun wohl ein Konkursverwalter. (cz)

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