Vorwurf sexueller Belästigung

ST. GALLEN. Ein 34jähriger Schweizer hat sich gestern vor dem Kantonsgericht St. Gallen gegen den Vorwurf gewehrt, sich im Bad des Säntisparks in Abtwil zwei Frauen unsittlich genähert zu haben. Die erste Instanz hatte ihn zu einer Busse von 10 000 Franken verurteilt.

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ST. GALLEN. Ein 34jähriger Schweizer hat sich gestern vor dem Kantonsgericht St. Gallen gegen den Vorwurf gewehrt, sich im Bad des Säntisparks in Abtwil zwei Frauen unsittlich genähert zu haben. Die erste Instanz hatte ihn zu einer Busse von 10 000 Franken verurteilt.

Er sei unschuldig, beteuerte der Beschuldigte am Dienstag vor Gericht. Im Endbecken der Rutschbahn sei er ausgerutscht und gestürzt. Dadurch habe er sich kurz an einer neben ihm stehenden Frau abgestützt. Mehr sei nicht passiert.

Die jungen Frauen erzählten dagegen, der Mann habe sie unsittlich berührt. Er sei neben ihnen der einzige Badegast im Becken gewesen, erzählte die eine. Plötzlich sei er getaucht und habe sie unsittlich betastet. Sie habe seine Hand aus der Badehose ziehen müssen. Der Mann habe so getan, als ob er ausgerutscht sei und sich entschuldigt.

Als die Freundin von der Rutsche gekommen sei, hätten sie sich ins Solebad begeben. Dort soll der Mann auch gewesen sein. (sda)

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