Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Vorrunde mit 3:0-Sieg beendet

Der FC Trübbach behält im Heimspiel gegen den FC Ruggell II die Oberhand. Mit diesem Erfolg überwintern die Wartauer über dem Strich, was für die Psyche der Spieler sehr wichtig ist.
Robert Kucera
Der FC Trübbach darf jubeln: Zum Abschluss der Vorrunde bezwang man Ruggell II mit 3:0 und überwintert somit über dem Strich. (Bild: Robert Kucera)

Der FC Trübbach darf jubeln: Zum Abschluss der Vorrunde bezwang man Ruggell II mit 3:0 und überwintert somit über dem Strich. (Bild: Robert Kucera)

«Der Sieg war für uns ein Muss nach dieser verknorzten Vorrunde», sagt Stefan Bischof überglücklich über die drei Punkte nach der Partie. Die Tabellen-Niederungen der 4. Liga sind für die Trübbacher Neuland. Seit Jahren zählt man zu den Spitzenteams dieser Liga und kennt deshalb nur einen Strich: jenen, der den 3.-Liga-Aufsteiger und den Zweitplazierten trennt.

Umso wichtiger also, dass man nun nicht auch noch unter jenen Strich rutscht, der zwischen Ligaerhalt und 5.-Liga-Abstieg steht. «Für die Psyche ist es sehr wichtig und schöner, wenn man die lange Vorbereitungszeit, zwei Monate ohne Ernstkampf, auf einem Nicht-Abstiegsplatz in Angriff nehmen kann.»

Im Tor stand der Assistenzcoach

Der eine Schlüssel zum Erfolg in diesem Duell gegen den direkten Konkurrenten im Strichkampf liegt gemäss Bischof im Meisterschaftsspiel vor Wochenfrist in Buchs. «Der 3:3-Ausgleich gab uns Moral. Wir spürten gegen Ruggell mehr Selbstvertrauen und trauten uns auch mehr zu.» Dies sah man phasenweise bei den Angriffen. Meist fehlte zwar die Präzision im Passspiel. Doch kam der Ball mal bis in den Strafraum, zeigte sich Trübbach von der effizienten Seite.

Dabei waren die Voraussetzungen für drei Punkte alles andere als ideal: Mehrere Spieler fehlten verletzungshalber und ins Tor musste notabene der Assistenzcoach Franco Viecelli, da kein Torhüter mehr zur Verfügung stand. In der Abwehr spielte Trübbach rustikal und schnörkellos. Da wurde auch mal ein Ball weit aus dem Strafraum weggeschlagen. «Von aussen sah das Spiel wohl nicht besonders schön aus», ist sich Stefan Bischof bewusst. Zum anderen waren aber auch die Offensivbemühungen des Gegners an Harmlosigkeit nicht mehr zu unterbieten. «Wir haben aber auch Glück gehabt», betont Bischof. Er spricht dabei die beste Szene Ruggells an, als der Ball in der 3. Minute an die Latte klatschte.

Bischofs Kopfballtor wirkte beruhigend

Glück hatte Trübbach auch beim wegweisenden Treffer zum 2:0. «Dieses Tor hat uns beruhigt. Wir waren nervös, weil ein 1:0-Vorsprung nichts ist», sagt der 2:0-Torschütze, der die Geschehnisse nach einem Eckball in der 73. Minute wie folgt erlebte: «Der Ball spickte zwei, drei Mal hin und her, am Ende ist er dann auf meinem Kopf gelandet. Aber fast senkrecht, ich konnte kaum Druck auf den Ball bringen. Ich habe zuerst gedacht, ich bringe den gar nicht Richtung Tor.» Doch mit viel Drall hüpfte das Leder am nahen Pfosten über die Linie. Im Strichkampf, so merkt Bischof an, brauche es eben auch solche Tore.

Trübbach – Ruggell II 3:0 (1:0)

Gufalons. – 60 Zuschauer. – Sr. Mazenauer

Tore: 26. Benz 1:0. 73. Bischof 2:0. 83. Herrmann 3:0.

FC Trübbach: Franco Viecelli; Valentino Dinner, Nicolas Dinner; Georgis, Alban Murseli; Sandro Viecelli; Bischof, Herrmann; Stump, Benz, Telic. – weitere eingesetzte Spieler: Bajram Murseli, Bertsch, Iseni, Aziri, Murtezi.

Bemerkungen: Verwarnungen: 44. Nicolas Dinner und Tuncay (Unsportlichkeit), 68. Tschütscher (Foul).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.