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«Vor der Morgenröte»

Dieser «besondere Film» wird am kommenden Samstag, 15., und Sonntag, 16. Oktober, um 17 Uhr, sowie am Mittwoch, 19. Oktober, um 20 Uhr im Kiwi Werdenberg gezeigt. «Vor der Morgenröte» ist den letzten Tagen des bekannten Schriftstellers Stefan Zweig gewidmet.

Dieser «besondere Film» wird am kommenden Samstag, 15., und Sonntag, 16. Oktober, um 17 Uhr, sowie am Mittwoch, 19. Oktober, um 20 Uhr im Kiwi Werdenberg gezeigt. «Vor der Morgenröte» ist den letzten Tagen des bekannten Schriftstellers Stefan Zweig gewidmet. Es ist ein sensibler, nachdenklicher, ja eher schwermütiger Stefan Zweig, der hier gezeigt wird – grossartig dargestellt von Josef Hader. Im Film werden die Abgründe seiner Seele wie auch die Vorkommnisse des Krieges in seiner alten Heimat angedeutet. Maria Schrader hat diesen Film sehr sorgfältig und klug inszeniert, der zur Hauptsache in Südamerika spielt. Dorthin ist der Pazifist Stefan Zweig gezogen, um eine neue Heimat zu suchen. Die alte hat er verloren, denn er sah schon früh den Niedergang Europas voraus. Doch wiewohl er auch in Rio de Janeiro oder auch Buenos Aires viel Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfuhr, so sehr zerbrach er förmlich am «neuen» Leben. Er beendete es 1942 in Petrópolis. «Vor der Morgenröte» ist in seiner ganzen Tragik und Intensität als besonderer Film sehenswert. Stellenweise ist er opulent ausgestattet. Stefan Zweigs wohl berühmtestes Werk ist «Die Schachnovelle». Der jüdische Autor war Österreicher. (H.R.R.)

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