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Vom Teamkollegen zum Gegner

Am Sonntag empfängt der UHC Sarganserland NLA-Club Kloten-Bülach Jets zum Cupspiel. Für Jets-Spieler Hans Sturzenegger ein spezielles Spiel: Denn der Grabser spielte jahrelang beim UHCS.
Zwei ehemalige Teamkollegen treffen nun aufeinander: Samuel Pfiffner (links) und Hans Sturzenegger. (Bild: PD)

Zwei ehemalige Teamkollegen treffen nun aufeinander: Samuel Pfiffner (links) und Hans Sturzenegger. (Bild: PD)

Das Schicksal, respektive die Auslosung des Cup-Achtelfinals führt Hans Sturzenegger kurzzeitig zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der gebürtige Grabser spielte von 2008 bis 2013 beim UHC Sarganserland in der NLB, ehe er in die höchste Spielklasse zu den Kloten-Bülach Jets wechselte. Aus dem Sarganserland-Verteidiger wurde letzte Saison ein Stürmer, der sogar Topskorer seines Teams war.

Hans Sturzenegger, wie gross war die Freude, als der UHC Sarganserland als eurer Cup-Gegner gezogen wurde?

Riesig! Aber witzigerweise habe ich es durch ein WK-Kollegen erfahren. Ich hab das selbst gar nicht mitbekommen.

Du hast lange bei Sarganserland gespielt. Wie fühlt es sich an, als Gegner zurückzukehren?

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich nervös, noch nervöser als sonst vor einem Spiel. Es wird bestimmt speziell.

Wieso nervös?

In der Heimat will man sich von der besten Seite zeigen, das ist immer schwierig.

Du bist jetzt schon die vierte Saison in Kloten, wie gross war die Umstellung von der NLB auf die NLA?

Im ersten Viertel der Saison musste ich ziemlich leiden, ich spielte nicht so oft. Körperlich musste ich viel mehr arbeiten, mehr Ausdauer- und Krafttraining. Irgendwann machte es aber klick und dann hatte ich Glück, dass es so gut vorwärtsgegangen ist.

Vom Sarganserland-Verteidiger zum NLA-Topskorer – wie erklärst du dir das?

(lacht)… mit viel Glück, und dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Ich hatte tolle Mitspieler, da konnte ich viel profitieren.

Mit Sarganserland hatten in den letzten Jahren schon einige NLA-Teams im Cup Mühe. Letztes Jahr siegte Rychenberg Winterthur nur 6:4, vorletztes Jahr lag Sarganserland gegen GC nach zwei Dritteln in Führung. Ist die Angst gross, gegen ein NLB-Team zu verlieren?

Die Angst ist immer da. Vor allem weil ein NLB-Team nur gewinnen kann. Aber ich kenne die Sarganserländer und ich weiss, was sie können und was sie nicht können. Da werde ich unserem Trainer bestimmt noch ein paar Tips geben.

Ist die Heimstärke von Sarganserland ein Thema bei euch?

Nein. Das ist bewusst kein Thema. Es geht immer nur um Kloten und nicht um den Gegner.

Was dürfen wir von den Kloten-Bülach Jets erwarten? Defensive first oder ein finnisch-grabserisches Offensivspiel?

Eher offensiv. Das ist auch die finnische Philosophie: vorne lieber ein paar Goals mehr schiessen als hinten eins bekommen.

Dein Tip fürs Cupspiel?

(Überlegt) … ich denke, es gibt einen klaren Sieg für Kloten. 9:4 oder 9:5. Etwa in diesem Bereich.

9:5? Nicht zu hoch gepokert?

Nein. Direkt nach der Auslosung hatte ich etwas Angst, weil ich weiss, wie talentiert die Sarganserland-Spieler sind. Aber in den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass wir sehr viel Potenzial haben. (pd)

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