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Vom «Chez Fritz» über die alte Post bis zur NTB

Am Forum Buchs hat der Stadtrat am Mittwochabend Fragen der Bürgerschaft beantwortet. Neben anderen Themen kamen der Abbruch des alten Postgebäudes, öffentliche WC-Anlagen bei Schulspielplätzen, Geschwindigkeitskontrollen auf der Bahnhofstrasse und die künftige Organisation der NTB zur Sprache.
Thomas Schwizer
Standen der interessierten Bürgerschaft am Forum Red und Antwort: Die Buchser Stadträte August Wehrli, Heinz Rothenberger, Daniel Gut (Stadtpräsident), Katrin Frick (Schulpräsidentin), Hans Peter Schwendener, Ludwig Altenburger und Hansruedi Bucher (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

Standen der interessierten Bürgerschaft am Forum Red und Antwort: Die Buchser Stadträte August Wehrli, Heinz Rothenberger, Daniel Gut (Stadtpräsident), Katrin Frick (Schulpräsidentin), Hans Peter Schwendener, Ludwig Altenburger und Hansruedi Bucher (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

BUCHS. Die Mitglieder des Stadtrates beantworteten in ungezwungenem Rahmen die Fragen jener, die trotz gleichzeitig stattfindendem Schweizer Spiel an der Fussball-EM die Möglichkeit für Auskünfte durch die Behörde rege nutzten. Einzelne Themen konnten beim anschliessenden Apéro im persönlichen Gespräch vertieft werden.

Velobrücke «auf gutem Weg»

Stadtpräsident Daniel Gut erläuterte, dass derzeit die Wettbewerbsausschreibung für die geplante Velo- und Fussgängerbrücke als Verbindung der Oberen Rüttigasse (Vaduz) und der Rheinau (Räfis/Buchs) laufe. Der W&O stellte das Projekt am 17. Dezember 2015 vor. Das Vorprojekt soll Ende Jahr vorliegen und dem Bund eingereicht werden, da es sich um einen Bestandteil des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein handelt. «Das Projekt ist auf gutem Weg», sagte Gut. Vor einer Realisierung müssten das Land Liechtenstein, der Kanton St. Gallen, Vaduz und und Buchs den erforderlichen Kredite (je ein Viertel der Kosten) bewilligen.

«Chez Fritz»: Wie weiter?

Nach dem Ja zum Teilzonenplan an der Urne laufen beim Hochhausprojekt «Chez Fritz» nun die Einspracheverfahren gegen Gestaltungsplan, Teilzonenplan und Teilstrassenplan weiter (W&O vom 6. Juni). Der Rechtsdienst des kantonalen Baudepartements behandle diese, sagte Daniel Gut. Der Stadtrat hoffe auf einen Entscheid in diesem Jahr. Danach könnten je nach Entscheid die Einsprecher bzw. der Grundbesitzer und die Bauherrschaft die Verfahren an das Verwaltungsgericht als nächste Rekursinstanz weiterziehen.

Velos könnten auch künftig auf dem Radweg am «Buchserhof» vorbei von der Grünaustrasse zur Bahnhofstrasse fahren, so Gut.

Am 21. Juni werde der von der Kantonspolizei vorgeprüfte Plan für die Tempo-30-Zone Buchs Nord öffentlich aufgelegt, dagegen könne während 30 Tagen Einsprache erhoben werden, hiess es auf eine weitere Frage.

Beim Spielplatz der Schulanlage Hanfland und im Rahmen der Erneuerung der Schulanlage Räfis wird eine öffentliche WC-Anlage realisiert. Das habe der Stadtrat entschieden – auf Anregung der Bürgerschaft, sagte Schulpräsidentin Katrin Frick.

Alte Post: Asbest-Entsorgung

Laut dem Stadtpräsidenten verzögern sich die Fortschritte bei der Gestaltung von Bahnhofplatz/Bushof etwas, weil die Stadt und die SBB über die jeweiligen Kostenanteile verhandeln. Am 27. Juni erfolge aber der Spatenstich. Beim alten Postgebäude müsse vor dem Abbruch des Gebäudes der Spritzasbest fachgerecht entsorgt werden, was aufwendig sei. Der Abbruch des Gebäudes werde wohl nach den Sommerferien beginnen.

Baumstämme und Tempo

Baumstämme im Bachbett im Tobel würden eine mögliche Staugefahr bedeuten, lautete der Hinweis eines Bürgers. Die Bäume, die den Wanderweg teils versperren, sollen laut Stadtrat August Wehrli nach Absprache mit der Ortsgemeinde Sevelen als Grundbesitzerin freigeräumt werden – eventuell durch den Zivilschutz. Betreffend Bachbett werde er mit den Förstern den Handlungsbedarf abklären, hielt Wehrli fest.

Es gebe leider Autofahrer, die auf der Bahnhofstrasse (Begegnungszone) zu schnell fahren, stellte Wehrli zum Thema Geschwindigkeitskontrollen fest. «Wir müssen irgendwann Kontrollen durchführen», die durch die Polizei anzuordnen seien. Er appellierte an die Autofahrer, Tempo 20 einzuhalten. Fussgängern und Velofahrern sei der Vortritt zu gewähren. Wenn der Anteil zu schneller Autos zu hoch sei, müssten letztlich bauliche Massnahmen getroffen werden, was er nicht hoffe, so Wehrli.

Kompliment an den Werkhof

Für die generell gute Ordnung auf dem Gemeindegebiet und die «wunderschönen Blumenbeete von Schaan in Richtung Buchs» gab es ein Kompliment und dafür Applaus. Daniel Gut leitet dies an den Werkhof weiter, der dafür verantwortlich sei.

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