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VOLLEYBALL: Freude und Erleichterung zugleich

In der letzten Spielzeit mussten die Damen von Werdana Buchs den Gang in die 4. Liga antreten. Hier traten die Werdenbergerinnen aber äusserst souverän auf, hielten dem Druck stand und erreichten das grosse Saisonziel: Aufstieg in die 3. Liga.
Robert Kucera
Die Werdana-Spielerinnen und Trainerin Esther Engler bejubeln den verdienten Wiederaufstieg in die 3. Liga. (Bild: Robert Kucera)

Die Werdana-Spielerinnen und Trainerin Esther Engler bejubeln den verdienten Wiederaufstieg in die 3. Liga. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

In der untersten Volleyball-Liga der Schweiz wollte sich Werdana Buchs nicht lange aufhalten. Das Vorhaben, sofortiger Wiederaufstieg in die 3. Liga, hat nicht nur bestens geklappt, das Team hat eindrücklich aufgezeigt, dass es zu stark für diese Liga ist. Aus zwölf Spielen resultierten elf Siege. «Wir freuen uns riesig und ich bin mega stolz auf alle», äussert sich Trainerin Esther Engler. Mit dem Jubel schwang aber auch grosse Erleichterung mit, wie Captain Stella Petrillo festhält. Kein Wunder also, sah man Samstagabend, im letzten Spiel der Saison, lauter strahlende Gesichter auf Buchser Seite.

«In jedem Spiel 100 Prozent geben»

Gegen Chur II hatte das Team viel Spass auf dem Feld, ohne aber die sportliche Challenge zu vernachlässigen. «Das ist immer so», sagt Petrillo. «Haben wir nicht Spass, sind wir auch nicht gut.» Erfolg und hoher Spassfaktor auf dem Feld hängen bei den Werdana-Girls zusammen und sind seit dieser Saison so fest verankert, dass ein Nachlassen im unbedeutend gewordenen Spiel gegen Chur – der Aufstieg stand schon vorher fest – kein Thema war. «Wenn man nicht mit Ehrgeiz dahinter geht, dann klappt’s auch nicht», sagt der Captain, der mit der Nummer sechs spielt. «Man darf nie einen Gegner unterschätzen und in jedem Spiel 100 Prozent geben», so Petrillo. Was Werdana Buchs auch gegen Chur II beherzigte und den Kontrahentinnen nicht den Hauch einer Chance auf einen Überraschungscoup liessen. 25:8, 25:12, 25:11 – am Ende stand, wie so oft in dieser Saison – ein deutlicher und ungefährdeter Drei-Satz-Sieg auf dem Matchblatt.

Mit Spass zum Aufstieg? So einfach ist es jedoch nicht, wie Trainerin Engler ausführt: «Es sind viele Faktoren. Mannschaftsgeist, Freude am Spiel und...» – «Wir haben in der Aufstellung einige Sachen verändert, sodass wir noch mehr Angriffsmöglichkeiten haben. Das war auch ein Grund für den Aufstieg», ergänzt Petrillo. In ihrem Spielsystem ist das Team nun sicherer als in der Saison zuvor. Diese gefestigte Aufstellung sorgt letztlich für mehr Punkte im Angriff und gleichzeitig mehr Stabilität in der Defensive. Aufgefallen im Spiel gegen Chur ist auch das starke Aufschlagsspiel der Buchserinnen. «Mit dem Service haben wir diese Saison brutal gepunktet», bestätigt der Captain erzielte Fortschritte in diesem Punkt. «Letzte Saison passierten beim Service noch viele Fehler», erklärt Engler. «Die Mädchen haben nun mehr Kraft, das macht beim Service sehr viel aus.»

Team hat gelernt mit Druck richtig umzugehen

An einzelnen Punkten die Fortschritte des Damenteams von Werdana Buchs festzuhalten gestaltet sich trotz aufgezeigten Beispielen aber schwierig. Die Girls spielen, wie Trainerin und Captain betonen, durchs Band durch besseren Volleyball als noch vor Jahresfrist. «Das Team ist gefestigt. Ich hoffe, wir können es in die 3. Liga rein bringen», blickt Esther Engler bereits vorwärts. Und auch Captain Stella Petrillo ist voller Tatendrang: «Wir dürfen zuversichtlich sein, aber müssen ehrgeizig bleiben. Die 3. Liga ist gut, es besteht ein grosser Unterschied zur 4. Liga. Das heisst für uns: Noch mehr trainieren, noch besser werden», gibt sie die Marschrichtung vor.

Nach dem Druck, den Wiederaufstieg zu realisieren wird Werdana auch nächste Saison mental gefordert sein. «Ich bin Trainerin und Psychologin», sagt Engler dazu und schmunzelt. Druck aufbauen und Druck wegnehmen – beides musste sie diese Saison anwenden. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit hat sich am Ende bewährt.

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