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Viele musikalische Geschenke

Zum fünftenmal fand an diesem Wochenende das Life-Festival in Schaan statt. Es war wiederum ein Festival der Gegensätze und dennoch voller Harmonie und positiver Energie, das rund 6000 Besucher anlockte.
Die schwebende französische Trommeltruppe Mobile Homme. (Bild: Eddy Risch (Liechtensteiner Vaterland))

Die schwebende französische Trommeltruppe Mobile Homme. (Bild: Eddy Risch (Liechtensteiner Vaterland))

SCHAAN. «Weltstars und regionale Acts hautnah in Liechtenstein» – so lauten die Schlagworte zum beliebten Festival in Schaan, das auch dieses Wochenende rund 6000 Besucherinnen und Besucher anlockte. Es ist ein Anlass, der für Gross und Klein, für Jung und Alt sowie für Menschen aus Liechtenstein und aus dem Ausland, ist. Das abwechslungsreiche Festival-Programm wurde dieses Jahr erstmals von einem Programmrat gemeinsam mit Programmchef Roland Walser durchdacht. Zwei der Programmpunkte waren bereits auf der ersten Wunschliste der Organisatoren vor fünf Jahren enthalten. «Dass Gregor Meyle und Al Jarreau nun hier sind, ist für uns das wohl schönste Geburtstagsgeschenk zum Fünfjährigen», freute sich Präsident Marc Risch.

Interkulturelle Begegnungen

Mit Al Jarreau gelang es den Organisatoren, einen der ganz grossen Künstler nach Liechtenstein zu holen. Kaum betrat er die Bühne, strahlte er dies auch aus. In seiner Begrüssung zeigte er sich begeistert vom Life: «Ihr habt so hart gearbeitet, um so ein schönes Festival auf die Beine zu stellen. Ich muss ein glücklicher Mann sein, dass ich hier sein darf.» Nach einem weiteren Lied erklärte der aus Amerika angereiste Künstler, dass es wichtig sei, gerade auch Kindern die Bühnen zu zeigen und sie nicht nur vor einen Fernseher zu setzen. Man solle ihnen auch die Verschiedenheit der Welt präsentieren.

An welch anderem Ort wäre dies am Wochenende wohl besser möglich gewesen als am Life? Denn gerade dort trafen Artisten und Künstler aus allen Richtungen aufeinander und begeisterten das gut gelaunte Publikum.

Offener Bereich überzeugt

Im Aussenbereich sorgten beispielsweise «the les clöchards» für mitreissende Rhythmen und stellten unter Beweis, dass man auf der Bühne nicht etwa extravagante Kleidung braucht, sondern einfach Mut. Die Schulband des Liechtensteinischen Gymnasiums «KJ and the Gang» präsentierte sich in dunklen Anzügen und sorgte für eine reizvolle Kombination von Geige, Querflöte, Klarinetten, Saxophonen, Trompeten, Posaune, Bass, Keyboard und Drums. Musiklehrer Karl Marxer schreibt die Arrangements für die stets wechselnde Band selbst und hat die Jugendlichen unter Kontrolle.

Zahlreiche Beteiligte

Nachdem die Blassportgruppe am Freitagabend selbst ein Konzert gab, führte sie am Samstag einen Workshop durch und gab Interessierten so die Möglichkeit, Musik ohne Noten zu machen. Aktiv wurden am Samstag auch die Kleinsten. Denn der Chor der Primarschule Resch durfte mit Sänger Linard Bardill auftreten und seine Lieder wie etwa «I singe vo der Sunna» zum Besten geben. Im Saal begeisterte die Gruppe Voxenstop als A-cappella-Formation mit eigenen Stücken. Dabei präsentierten sie Lieder aus ihrem Débutalbum «alles was ich brauch» und sorgten für Lacher. Ebenfalls im Innenbereich war die Ausstellung der Kunstschule Liechtenstein zu sehen, welche mögliche Festivalplakate für das Jubiläum zeigen. Denn die Organisatoren machten sich selbst ein weiteres Geschenk mit dem ersten Festivalplakat. Bereits zum zweitenmal zeigten auch die Damen von Pink Ribbon Präsenz und bewirtschafteten die Bar vor dem grossen Saal. Dort genossen sie es, mit der breiten Öffentlichkeit in Kontakt zu kommen und freuten sich über positive Begegnungen. Dafür, dass es solche auch in Zukunft weiterhin geben wird, werden die Festivalorganisatoren sorgen.

Bewährtes und Überraschungen

«Wir halten am Bewährten fest und sind doch immer wieder für Überraschungen gut», erklärte Daniel Risch aus dem Organisationskomitee bei der Frage nach den Wünschen für die kommenden Festivals. In diesem Falle darf man gespannt bleiben und sich jetzt schon auf das nächste Life am 3. und 4. Juli 2015 freuen. (mp)

Al Jarreau, einer der ganz grossen Künstler, freute sich, am Life-Festival in Schaan auftreten zu können. (Bilder: Eddy Risch)

Al Jarreau, einer der ganz grossen Künstler, freute sich, am Life-Festival in Schaan auftreten zu können. (Bilder: Eddy Risch)

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