Viel Engagement für Ältere

Die Pro Senectute Rheintal-Werdenberg-Sarganserland hat im vergangenen Jahr in den Bereichen Sozialberatung, Haushilfe und Kurse/Gruppenaktivitäten viele Einsätze geleistet.

Thomas Schwizer
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Ein zentrales Unterstützungsangebot der Pro Senectute ist die Haushilfe. Rund 12 250 Stunden wurden 2014 in der Region Werdenberg geleistet. (Bild: Hannes Thalmann)

Ein zentrales Unterstützungsangebot der Pro Senectute ist die Haushilfe. Rund 12 250 Stunden wurden 2014 in der Region Werdenberg geleistet. (Bild: Hannes Thalmann)

REGION. 52 537 Stunden Haushilfe hat die Pro Senectute im Jahr 2014 bei 860 Personen zwischen Au und Bad Ragaz geleistet. Das ist dem Jahresbericht der Regionalsektion dieser Non-Profit-Organisation zu entnehmen. Ausserdem erfolgten 2335 Stunden Sozialberatung für 670 Klienten, die grösstenteils Ergänzungsleistungen beziehen. 36 931 Mahlzeiten wurden durch Mitarbeitende im Sozialzeit-Engagement in 255 Haushalte geliefert. In der Region Werdenberg gibt es den Mahlzeitendienst der Pro Senectute lediglich in Sevelen.

Finanzhilfe und Kurse

247 361 Franken als individuelle Finanzhilfe wurden von Pro Senectute Rheintal-Werdenberg-Sarganserland für besondere Aufwendungen und zur Sicherung des Lebensbedarfs an 143 Personen ausbezahlt, die ein sehr geringes Einkommen und kein Vermögen haben. Hinzu kamen 679 Besuche anlässlich hoher runder Geburtstage, für die Mitarbeitende der Pro Senectute ihre Zeit gratis zur Verfügung stellten.

1116 Seniorinnen und Senioren nahmen an 145 durchgeführten Kursen teil. 220 Personen besuchten Sportgruppen und 650 Veranstaltungen wie geführte Wanderungen, Tanznachmittage, Ausflüge, begleitete Seniorenferien und mehr.

Nicht überall gibt es Beiträge

Längst nicht alle Gemeinden im Gebiet dieser Region zahlen Beiträge an die Leistungen der Pro Senectute. So klafft bei der Haushilfe eine finanzielle Lücke von rund 110 000 Franken und bei der Sozialberatung fehlen weitere rund 80 000 Franken für 1348 Beratungsstunden, für die kein Gemeindebeitrag entrichtet wird. Man könne von vielen betreuten beziehungsweise beratenen Personen keine kostendeckenden Beiträge erheben, da sie diese Dienste sonst nicht in Anspruch nehmen könnten, heisst es bei Pro Senectute.

In anderen Regionen würden mehr Gemeinden Beiträge an Leistungen entrichten, welche Pro Senectute im Auftrag des Bundes und gemäss eigenem Leitbild erbringe, heisst es im Jahresbericht. Die Pro-Senectute-Regionalleitung hofft hier auf ein Umdenken. • DIE DRITTE

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