Vertrauen in die Zukunft für Buchs

Der Neujahrsapéro im Rathauspärkli in Buchs fand am Samstag grosses Echo. Der nunmehrige Stadtpräsident Daniel Gut vertraut in die Zukunft für 2015, wie er in seiner Ansprache festhielt. Der Musikverein Buchs-Räfis spielte zum Anlass.

Hansruedi Rohrer
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Gemeinsam: Die Stadträte Ludwig Altenburger, Katrin Frick, Daniel Gut (Stadtpräsident), Hansruedi Bucher, Heinz Rothenberger, Hans Peter Schwendener, von links (Gust Wehrli fehlt). (Bilder: Hansruedi Rohrer)

Gemeinsam: Die Stadträte Ludwig Altenburger, Katrin Frick, Daniel Gut (Stadtpräsident), Hansruedi Bucher, Heinz Rothenberger, Hans Peter Schwendener, von links (Gust Wehrli fehlt). (Bilder: Hansruedi Rohrer)

BUCHS. Der zusammen mit Wirtschaft Buchs organisierte Neujahrsapéro mit Getränken und Drei-Königs-Kuchen fand grosses Interesse. Schliesslich konnte man erstmals auf die neue «Stadt Buchs» anstossen. Der Musikverein Buchs-Räfis umrahmte den Anlass, der um 11 Uhr begann. Punkt 12 Uhr sprach Stadtpräsident Daniel Gut zu den vielen Anwesenden, welche wohl «wegen der Freude und des Interesses an der neuen Stadt Buchs hier sind», wie er sagte. Nach einer vorhergegangenen Positionierung habe man den Schritt zur Stadt gewagt. «Buchs hat Stärken, schon lange, jetzt und auch weiterhin», sagte Daniel Gut. Denn wo in der Region finde man Wohnlagen wie hier, ländlich, ruhig und auch städtisch auf kleinstem Raum. Weiter stehe man auch mit einem Kulturangebot, mit den Arbeitsplätzen, mit dem Einkaufszentrum oder mit dem Erholungs- Schul- und Freizeitangebot gut da. «Und man kommt nach Buchs, um sich zu begegnen. Aber was macht eine Stadt zu einer Stadt? Menschen begegnen sich.»

Auch eine Aussensicht

«Nebst der Innensicht gibt es auch eine Aussensicht zu Buchs», erklärte der Stadtpräsident. In der Aussensicht von Bund und Kanton resultiere Buchs nämlich als Zentrum der Region und werde dort als Stadt bezeichnet. Wenn sich eine Ortschaft heutzutage als Stadt bezeichnen dürfe, dann nicht mehr nur wegen der 10 000 Einwohner. Das Bundesamt für Statistik habe die «Stadt» neu definiert. Hinzu kommen Arbeitsplatzzahl und das Vorhandensein eines städtischen, dichten Kerns. Buchs erfülle diese Bedingungen fast besser als vorher, sagte Daniel Gut. «Zentrum sein, Stadt sein, heisst auch ganz klar, die Verantwortung weiterhin tragen, auch für das regionale Denken, sogar über den Rhein hinaus. Aber es heisst auch, dass wir stolz sein können auf unsere Gemeinde, auf unsere Stadt Buchs.»

Buchs hat alle Faktoren

Buchs habe alle Faktoren, die für ein Leben in einer Stadt wichtig sind, meinte Daniel Gut weiter. Wo könne man zum Beispiel ländlich wohnen und sei in fünf Minuten in einem städtischen Zentrum oder wo könne man aus einer Stadt heraus auf 1700 Meter mit dem Bike, einfach so? fragte er.

Als damaligem Gemeinderat sei es im letzten Jahr klar gewesen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um Buchs als Stadt zu benennen.

Der Jahreswechsel decke wohl bei den meisten Bewohnern irgendwelche Gefühle auf, man stelle sich vielleicht auch Fragen und nehme sich gute Vorsätze. «Heute müssen wir die Weichen stellen, dass wir für die Zukunft das halb volle, nicht das halb leere Glas sehen, wie es so schön heisst», sagte der Stadtpräsident. Das Vertrauen in die Zukunft sei nämlich etwas absolut Zentrales. Auch der Solidarität in der Gesellschaft müsse man Beachtung schenken, ja sie soll gelebt sein. «Unsere Gesellschaft kann grundsätzlich als solidarische Gesellschaft angesehen werden.» Zusammen mit Daniel Gut erhoben am Schluss alle das Sektglas und stiessen auf ein gutes neues Jahr 2015 an.

Neujahrsapéro: Der Musikverein Buchs-Räfis spielt im Rathauspärkli.

Neujahrsapéro: Der Musikverein Buchs-Räfis spielt im Rathauspärkli.