Verletzter kann Bein behalten

HENAU. Glück im Unglück für einen Fan des FC Wil: Nach dem Cupspiel «seiner» Mannschaft am 20. September in Henau wurde er laut eigenen Angaben von mehreren Personen angegriffen und getreten. Er wurde schwer verletzt, eine Notoperation war nötig.

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HENAU. Glück im Unglück für einen Fan des FC Wil: Nach dem Cupspiel «seiner» Mannschaft am 20. September in Henau wurde er laut eigenen Angaben von mehreren Personen angegriffen und getreten. Er wurde schwer verletzt, eine Notoperation war nötig. «Ich hätte tot sein können», sagte das Opfer gegenüber dem St. Galler Tagblatt.

Nachdem zuerst der Verdacht bestand, dass sein linkes Bein amputiert werden muss, kommt diesbezüglich nun Entwarnung. Zwar sind weitere Operationen nötig, eine erste davon morgen Mittwoch, das lädierte Bein bleibt aber dran.

Der Wil-Fan ist sich sicher, dass er von Personen attackiert worden ist, die dem Umfeld des FC St. Gallen zuzuordnen sind. Ob dem so ist, konnte die St. Galler Kantonspolizei gestern nicht bestätigen. «Unsere Ermittelungen laufen in alle Richtungen. Bisher gab es noch keine Verhaftungen», sagt Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli. (sdu)