VADUZ/BUCHS: Richard Quaderer: «Das ist natürlich sehr erfreulich»

Mit dem Ja zum Sonderkredit für Rhy-Search hat der Landtag ein wichtiges Signal gesetzt.

Desirée Vogt
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Die 3,7 Millionen Franken sind die ersten Gelder, die der Landtag in seiner neuen Zusammensetzung gesprochen hat. Mit dieser Entscheidung tat er sich gestern Mittwoch auch gar nicht schwer. Denn es sind Gelder, die gut investiert sind – darin sind sich alle 25 Abgeordneten einig. Gleichzeitig ist das Ja zum Sonderkredit aber auch ein Ja zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Nachdem der St. Galler Kantonsrat bereits letzte Woche Ja zu seinem Anteil in Höhe von 7,3 Mio. Franken gesagt hatte, zog nun auch Liechtenstein als zweiter Träger mit und genehmigte am Mittwoch rund 3,7 Mio. Franken für das in Buchs ansässige Rhy-Search. Das bedeutet, dass das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal noch gezielter in Forschung und Entwicklung investieren kann, was wiederum für die hier ansässigen Unternehmen, die sich nur durch Qualität und Einzigartigkeit ihrer Produkte von der Konkurrenz abheben können, entscheidend ist.

«Der Landtag setzt ein starkes Signal»

«Das ist für uns natürlich sehr ­erfreulich», äusserte sich Rhy-Search-Geschäftsführer Richard Quaderer zum Entscheid des Landtages. Die Abgeordneten hätten damit ein starkes Signal gesetzt und gezeigt, dass sie an Rhy-Search glauben. «Mit diesem Ja unterstützen sie unsere Aktivität zum Nutzen des Wirtschaftsstandortes Liechtenstein. Und sagen auch klar Ja zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit», freut sich Quaderer. «Nun nehmen wir den Ball auf und werden sorgfältig mit dem Auftrag umgehen.»

Er bestätigt, dass die Investitionen in die zukunftsträchtigen Bereiche Optische Beschichtung und Präzisionsfertigung fliessen. Durch den Infrastrukturausbau könnten die Entwicklungszeiten für neue Produkte deutlich verkürzt und Innovationen begünstigt werden. «Die Unternehmen erhalten Zugriff auf ein breites Portfolio an innovativen Methoden und Prozessen, die insbesondere kleine Unternehmen nicht aus eigenen Kraft finanzieren können», so Richard Quaderer.

Grosse Hoffnung auf weitere Leistungen

Die Landtagsabgeordneten zeigten sich beeindruckt davon, was das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal in den vier Jahren seines Bestehens bereits geleistet hat und setzen grosse Hoffnungen darauf, dass auch künftig Grosses geleistet wird.

Desirée Vogt

dvogt@medienhaus.li