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VADUZ: Landesspital will die Frauenmedizin stärken

Bereits im Lauf des nächsten Jahres will das Liechtensteinische Landesspital ein Angebot im Bereich der Vor- und Nachsorge von Geburten anbieten.
Das Landesspital in Vaduz will schon bald neben anderen Leistungen solche der Vor- und Nachsorge von Geburten anbieten. (Bild: Ralph Ribi)

Das Landesspital in Vaduz will schon bald neben anderen Leistungen solche der Vor- und Nachsorge von Geburten anbieten. (Bild: Ralph Ribi)

Das Landesspital plant Verbesserungen im Angebot für frauenmedizinische Themen. In einer Art Mütter-Kind-Zentrum könnten Leistungen rund um die Schwangerschaft angeboten werden. Eine Geburtenabteilung in Liechtenstein ist aber – aufgrund der niedrigen Fallzahlen – weiterhin kein Thema. Sie ist am Landesspital aus diesem Grund im Frühling 2014 aufgehoben worden.

«Das Liechtensteinische Landesspital LLS begrüsst die Vorschläge, die gestern im Rahmen des ersten Gesundheitsseminars der Universität Liechtenstein gemacht worden sind. Sie decken sich mit den Plänen der Spital­verantwortlichen. Im Verlauf des kommenden Jahres soll ein neues Angebot im Bereich der Frauenmedizin geschaffen werden.» Dies erklärte das LLS am Freitagnachmittag in einer Medien­mitteilung. Am Donnerstagabend hatten die frei praktizierenden Hebammen eine zentrale Institution für die Vor- und Nachsorge bei Geburten gefordert.

Offene Türen eingerannt

«Mit der Forderung nach einem Mutter-Kind-Zentrum rennt man bei uns offene Türen ein», sagt Michael Ritter, Präsident des Stiftungsrats des Landesspitals. «Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir der Liechtensteiner Bevölkerung künftig, in Ergänzung zum bestehenden Angebot der Ärzte, Leistungen im Bereich der Frauenmedizin anbieten können».

Am Seminar zur Weiter­entwicklung des liechtenstei­nischen Gesundheitswesens war am Donnerstagabend an der Universität in Triesen von Referentinnen gefordert worden, dass ein Zentrum geschaffen wird, wo zentral Leistungen rund um die Vor- und Nachsorge bei Geburten erbracht werden können. So könnten zum Beispiel Schwangerschaftsbetreuung, Hebammensprechstunden, Nachsorge, diverse Kurse sowie ein Stillambulatorium künftig in Vaduz angeboten werden. Derzeit laufen beim Landesspital detaillierte Abklärungen und Gespräche mit Ärzten und medizinischen Partnern, wie vaterland.li berichtet.

Angebot schon im Verlauf von 2018 geplant

Auch mit den Hebammen, welche nun die Idee eines Mutter-Kind-Zentrums im Rahmen des Gesundheitsseminars lanciert haben, hat das Landesspital schon Kontakt aufgenommen. «Unser Ziel ist es, das Angebot im Bereich der Frauenmedizin im Verlauf des Jahres 2018 zu schaffen», erklärt Spitaldirektor Karl-Anton Wohlwend. Neben der Vor- und Nachsorge bei Geburten soll das Angebot weitere Leistungen umfassen. Deren genauer Umfang ist in Abklärung. (red)

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