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VADUZ: FC Vaduz schärft sein Profil

Anlässlich einer Medienkonferenz hat der Challenge-League-Verein seine Strategie 2018+ vorgestellt. Der FCV möchte in Zukunft noch mehr regionale Talente in die Spitzenfussballmannschaft einbauen und fördern.
FC Vaduz-Geschäftsführer Patrick Burgmeier (rechts) zusammen mit FC Vaduz-Präsidentin Ruth Ospelt. (Bild: Eddy Risch)

FC Vaduz-Geschäftsführer Patrick Burgmeier (rechts) zusammen mit FC Vaduz-Präsidentin Ruth Ospelt. (Bild: Eddy Risch)

«Wir haben uns in den letzten Monaten einer eingehenden Analyse unterzogen und uns gefragt: was sind unsere Rahmenbedingungen, wo sind wir und wo möchten wir hin», erklärte Ruth Ospelt, Präsidentin des FC Vaduz, anlässlich der Medienkonferenz. Aus dieser Analyse resultierte eine neue Strategie mit klarer Ausrichtung ab 2018/2019. «Wir haben einen klaren strategischen Leitfaden bestehend aus einem Leitsatz, einer Vision, Mission und unseren Werten entwickelt, und daraus einen Massnahmenplan abgeleitet», führte Geschäftsführer Patrick Burgmeier weiter aus.

Kein «Wildern» bei Werdenberger Clubs

«Ziel des Strategieprozesses war es, dem FC Vaduz ein klares Profil zu geben, beziehungsweise das Profil des Vereins zu schärfen», erläuterte Burgmeier. «Wir möchten uns zukünftig noch klarer regional verankern und die Identifikation mit dem FC Vaduz stärken». Dabei stehe nicht mehr nur die sportliche Komponente im Mittelpunkt. Der FCV wolle dafür in Zukunft noch mehr junge und regionale Talente in die Spitzenfussballmannschaft einbauen und fördern. Auch im Bereich Scouting will sich der FCV verändern. «Wir werden ein Konzept entwerfen, um das regionale Einzugsgebiet gut abgedeckt zu haben», gab Burgmeier bekannt.
Zu diesem Gebiet zählt neben dem Fürstentum Liechtenstein nicht nur die nähere Umgebung. Der FC Vaduz will vom Bündnerland bis nach Süddeutschland präsent sein. Auswirkungen auf das Werdenberg wird die vorgestellte Strategie aber nicht haben. Denn auf Juniorenstufe sieht sich der FC Vaduz als Förderer des Breitensports wie die Werdenberger Fussballclubs. Wie Geschäftsführer Burgmeier auf Anfrage betont, werde der FCV auf dieser Stufe keine Talente abwerben und die Vereine aus der Region schwächen. Die grössten Talente gehen auch weiterhin den gewohnten Weg über die regionalen Auswahlen, um ihre Fussball-Karriere zu lancieren. Erst ab der Stufe «Aktive» wird der Challenge-League-Verein tätig und nimmt regionale Talente unter die Luppe. Dies gilt auch für jene jungen Fussballer aus der Region, denen der Sprung aus den grossen Nachwuchsabteilungen des Landes in erste Mannschaften der Super League nicht zugetraut wurden. In Vaduz sollen diese regionalen Talente aus- und weitergebildet werden.
So soll ein guter Mix aus Jungprofis und gestandenen Spielern aus der Challenge oder sogar Super League entstehen. «Dennoch werden wir weiterhin ein ambitionierter Profiverein bleiben, der das Ziel hat, attraktiven Fussball zu spielen und die Zuschauer zu begeistern», verdeutlichte Burgmeier. «Der FC Vaduz will auch in Zukunft zu den Top fünf der Challenge League zählen. Wir wollen weiterhin eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen», so der Geschäftsführer. Ein Aufstieg sei aus dieser Sicht kein realistisches Ziel mehr. Dennoch besitze der FCV gute Rahmenbedingungen. «Wir wollen einen guten Spirit entwickeln und durchaus vorne mitspielen. Der Aufstieg ist nicht im Fokus unserer Zielsetzung. Wir wollen die Jugendlichen nachziehen. Sportlich haben wir bewiesen, dass wir uns mit unseren Möglichkeiten gut schlagen können. Deshalb können wir diesen Weg relativ gut angehen», hält Burgmeier weiter fest.

Eine spannende Perspektive bieten

Ein weiteres wichtiges Puzzleteil der neuen Strategie ist die Erhöhung der Durchlässigkeit von der 2. in die 1. Mannschaft. «Spieler aus der 2. Mannschaft benötigen eine spannende Perspektive beim FC Vaduz, welche wir mit dem Einbau in die 1. Mannschaft effektiv bieten und auch Leben werden» erklärte Burgmeier. Auch sei eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Liechtensteiner Fussballverband (LFV) geplant. «Die Zusammenarbeit mit dem LFV funktioniert bereits sehr gut. Dennoch sind wir der Meinung, dass auch in diesem Gebiet weitere Verbesserungen und Synergien zum Wohle des liechtensteinischen Fussballs und des FC Vaduz möglich sind» so Burgmeier weiter. So sollen in Zukunft junge Talente noch früher erkannt und gemeinsam mit dem LFV gefördert werden.

Mit Trainer Roland Vrabec in die Zukunft

Den aufgezeigten Weg möchte der FC Vaduz weiterhin mit Cheftrainer Roland Vrabec und seinem Trainerteam gehen. «Wir haben unsere Neuausrichtung dem gesamten Staff vorgestellt. Daraus war ein klares Bekenntnis für die Umsetzung dieser Strategie und grosse Motivation spürbar. Der FC Vaduz ist überzeugt, dass das bestehende Trainerteam um Cheftrainer Vrabec eine hervorragende Betreuung und Ausbildung der zukünftigen Mannschaft gewährleisten wird», so Burgmeier. «Er hat Power und Ehrgeiz. Vrabec arbeitete beim DFB mit jungen Spielern und ist der Richtige, seinen Beitrag zu leisten. Er gab uns ein positives Feedback.» Folglich sei es der Wunsch des Vereins, mit dem bestehenden Trainerteam, in die neue Saison zu gehen. «Hierzu werden in den nächsten Tagen die nötigen Gespräche geführt und eine rasche Lösung angestrebt». (pd/eh)

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