Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VADUZ: Bundespräsident Berset zu Besuch in Liechtenstein

Bundespräsident Alain Berset hat bei seinem Präsidialbesuch in Liechtenstein die Notwendigkeit der AHV-Reform betont. Vor den Medien mit dem Liechtensteiner Regierungschef Adrian Hasler wurden dann aber vor allem die Gemeinsamkeiten der beiden Nachbarstaaten unterstrichen.
Bundespräsident Alain Berset (links) mit Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler nach der Pressekonferenz anlässlich des Staatsbesuchs auf Einladung von Erbprinz Alois. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Bundespräsident Alain Berset (links) mit Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler nach der Pressekonferenz anlässlich des Staatsbesuchs auf Einladung von Erbprinz Alois. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Am Treffen am Montag in Vaduz zwischen Bundespräsident Alain Berset und dem Liechtensteiner Regierungschef Adrian Hasler standen vor allem bilaterale Themen sowie die Europapolitik der Schweiz und Liechtensteins auf der Agenda. Regierungschef Hasler betonte an der gemeinsamen Medienkonferenz in Vaduz, in der Europapolitik sei der EWR die beste Lösung für Liechtenstein.

Bundespräsident Alain Berset orientierte die Regierung im Fürstentum über den Stand der Dinge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. "Es ist uns ein Anliegen, gute Beziehungen zu Europa zu gewährleisten", sagte der Bundesrat. Die Schweiz habe dafür den bilateralen Weg gewählt.

Eine Milliarde Franken Defizit

Angesprochen auf die Altersvorsorge in der Schweiz, unterstrich Bundesrat Alain Berset, es sei nötig, die erste Säule so rasch wie möglich zu reformieren. In der AHV klaffe ein Defizit von jährlich einer Milliarde Franken. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer sei ein Mittel, diese Situation zu bewältigen. Berset hatte diesen neuen Vorschlag letzten Freitag in Bern präsentiert.

Beim offiziellen Präsidialbesuch Bersets in Vaduz auf Einladung von Erbprinz Alois wurden hauptsächlich die engen Beziehungen der beiden Länder gewürdigt. Liechtenstein und die Schweiz verbinden über 100 Verträge. Wirtschaftlich, politisch und kulturell seien die Verflechtungen sehr eng.

"Starke Freundschaft"

Bundespräsident Berset sprach von einer "starken Freundschaft" auch im Zwischenmenschlichen. In der Schweiz freue man sich ebenfalls, wenn die Liechtensteiner Skirennfahrerin Tina Weirather ein gutes Rennen fahre.

Nach dem Treffen mit Regierungschef Adrian Hasler kam der Bundespräsident mit den Liechtensteiner Regierungsmitgliedern Aurelia Frick und Mauro Pedrazzini zusammen. Den Höhepunkt seines eintägigen offiziellen Besuchs bildete am Abend der Empfang auf Schloss Vaduz durch Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.