Urheberrecht: Musikindustrie ist unzufrieden

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Revision Justizministerin Simonetta Sommaruga hat gestern die geplante Revision des Urheberrechts vorgestellt. Dieser waren fünf Jahre Arbeit vorausgegangen. Doch die grossen Änderungen bleiben aus. So können Konsumenten weiter straffrei Inhalte von Anbietern ohne die entsprechenden Rechte herunterladen.

Enttäuscht zeigt sich die Musikindustrie. Lorenz Haas vom Branchenverband Ifpi Schweiz sagt, es gebe genügend Möglichkeiten, Musik im Internet legal zu konsumieren. So gibt es etwa mit Spotify einen weitverbreiteten legalen Streaming-Anbieter. «Es ist nicht mehr glaubwürdig, das illegale Herunterladen aus illegaler Quelle als legitim zu erachten», sagt Haas. (dlw)17