Untersuchung zur Granate im Gallusmarkt eingestellt

ST. GALLEN. Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen die Person, die im Januar eine Übungshandgranate beim Gallusmarkt abgelegt hatte, sistiert. Dies teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Merken
Drucken
Teilen

ST. GALLEN. Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen die Person, die im Januar eine Übungshandgranate beim Gallusmarkt abgelegt hatte, sistiert. Dies teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Ein Grossaufgebot der Polizei

Der Fund eines Kunden im Gallusmarkt in St. Gallen hatte am Mittag des 15. Januar Aufregung verursacht: Ein Gegenstand, der aussah wie eine Handgranate, deponiert bei einem Bancomaten, führte zu einem Grossaufgebot der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen. Auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr rückten aus. Insgesamt standen 25 Stadtpolizisten, 15 angehörige der Kantonspolizei sechs Feuerwehrleute sowie ein Rettungsfahrzeug mit einem Notarzt im Einsatz. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich grossräumig ab. Das Einkaufszentrum blieb jedoch geöffnet. Für die Entschärfung wurden eigens Spezialisten aus Zürich herbeigezogen. Diese stellten rasch fest: Es handelt sich um eine Markier-Übungshandgranate US-amerikanischer Herkunft. Sie enthielt keinen Sprengstoff. Deshalb beendete die Polizei ihren Einsatz beim Gallusmarkt kurz darauf.

Schreckung der Bevölkerung

Die St. Galler Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin gegen Unbekannt wegen Schreckung der Bevölkerung. Die Person, welche die Übungshandgranate deponiert hatte, konnte jedoch bis heute nicht ermittelt werden. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft die Untersuchung eingestellt. (mre)