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«Unsere Strategie findet Anklang»

Von einem Rekordsommer sprechen die Bergbahnen im Sarganserland. Auch die Toggenburg Bergbahnen AG ist mit den Frequenzen sehr zufrieden – und führt das auf ihre Strategie zurück.
Thomas Schwizer
Der Klangweg bildet im Sommer ein faszinierendes Erlebnis für Wanderer, wobei eine Zielgruppe Familien sind. (Bild: swiss-image.ch/Christian Perret)

Der Klangweg bildet im Sommer ein faszinierendes Erlebnis für Wanderer, wobei eine Zielgruppe Familien sind. (Bild: swiss-image.ch/Christian Perret)

Vom «besten Sommer aller Zeiten» sprechen die Bergbahnen am Flumserberg und am Pizol. Nach dem Fehlstart im Frühjahr und im Juni hätten die Monate Juli bis September allerbestes Bergwetter und entsprechende Frequenzen gebracht, schreibt der «Sarganserländer».

Im Obertoggenburg liegen die aktuellen Zahlen für die Sommersaison noch nicht definitiv vor. Bei der Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) spricht man bezüglich der Frequenzen trotz eines nassen Frühlings von einem guten Durchschnitt. Gar «sehr zufrieden» ist die Toggenburg Bergbahnen AG (TBB).

«Kombination von Natur, Gastronomie und Kultur»

Verwaltungsratspräsidentin Mélanie Eppenberger von der TBB ist mit Rekord-Aussagen zurückhaltend. Denn die Bergbahnen müssten mit dem Wetter leben und arbeiten. «In unserem Geschäft ist es deshalb nicht sinnvoll, nur ein einzelnes Jahr anzuschauen.»

Bei den Toggenburg Bergbahnen (Alt St. Johann-Unterwasser) habe sich die eingeschlagene Strategie bewährt, stellt Eppenberger fest. Mit den Investitionen in die neue Gondelbahn auf den Chäserrugg und das neue Berggasthaus auf dem Chäserrugg sowie weiteren Spezialangeboten habe man das Sommergeschäft verstärkt. «Unsere Strategie baut auf die besondere Kombination von Natur und weiter, unberührter Landschaft auf Rosenboden mit Kultur und Gastronomie», erklärt sie. So habe man erfolgreich verschiedene Konzerte auf Chäserrugg – Indoor- und Outdoor – durchgeführt.

Der Neubau auf Chäserrugg habe zusätzliche Frequenzen aus dem Raum Zürich-St. Gallen gebracht, freut sich Mélanie Eppenberger. Für die TBB sei die Sommersaison zwar umsatzmässig noch geringer als jene im Winter, aber deutlich wichtiger als bei anderen Bergbahnen. Ziel sei es, das Sommergeschäft zu verstärken ohne den Winter zu vernachlässigen.

Bei den Bergbahnen Wildhaus liegt das Schwergewicht bei Umsatz und Frequenzen dagegen klar auf der Wintersaison. Deshalb liegt hier der Hauptfokus beim Ausbau des Angebotes auf dem Winter – allerdings immer mit dem klaren Ziel, den Sommertourismus nicht zu vernachlässigen, wie Urs Gantenbein als Vorsitzender der Geschäftsleitung betont. Im Sommer richte man die Strategie in erster Linie auf das Natur- und Klangweg-Erlebnis aus. Ausserdem setzen die Bergbahnen Wildhaus auch kleine Spots in der Sommersaison – wie den Familienspielplatz mit Streichelzoo im Oberdorf.

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