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UNIHOCKEY: Rangers zittern bis zum Schluss

Durch die aktuelle Tabellenlage in der 2. Liga war für das Team aus Grabs klar, dass im letzten Heimspiel ein deutlicher Sieg realisiert werden muss. Doch im Spiel klappte vieles nicht so, wie gewollt.
Den Ball im Blick und Sieg im letzten Heimspiel. (Bild: Werner Vetsch)

Den Ball im Blick und Sieg im letzten Heimspiel. (Bild: Werner Vetsch)

Die Partie gegen den STV Berg begann denkbar schlecht für die Rangers. Nach 13 Minuten war man mit zwei, fast genau gleich erzielten Toren, bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Obwohl kurz vor der Drittelpause durch Bruno Zindel auf 1:2 verkürzt werden konnte, war die Mannschaft der Grabser alles andere als zufrieden. Dementsprechend fordernd war auch die Ansprache der Trainer in der Pause: «Wenn ihr euch unter eurem Wert verkaufen möchtet – dann seid ihr auf gutem Weg dazu. Wenn ihr hingegen den Fans zeigen wollt, was ihr könnt, dann solltet ihr zünftig zulegen und den Schalter kippen».

Doch auch im zweiten Drittel konnten die Grabser nicht das zeigen, was sie wirklich draufhatten. Zu oft wurden einfache Bälle dem Gegner an den Stock gespielt, unglücklich verteidigt oder selbst im Abschluss gesündigt. Nach 40 gespielten Minuten stand es nach drei Toren durch die Gebrüder Altherr, Samuel und Adrian, und David Müller 4:5 aus Sicht des UHC Rangers Grabs-Werdenberg. Auch der Gegner aus Berg konnte im Mitteldrittel deren drei Tore erzielen. Insofern konnte das Resultat also nicht geändert werden und man rannte noch immer einem Rückstand hinterher.

Erfolgreiche Wende im Schlussdrittel

«Wir haben heute wahrscheinlich so viele Zuschauer wie noch nie in der Saison und trotzdem schaffen wir es nicht, das Spiel für uns zu gestalten. Wir müssen noch einmal konsequenter in den Abschluss gehen, mehr Druck auf die Gegner ausüben und diese Tore eben erzwingen», erwartet das Trainerteam um Hans Sturzenegger und Tobias Frehner, bleibt aber zuversichtlich. Die gewählten Worte schienen dann erstmals im Spiel wirklich zu wirken und die Grabser kamen ganz verändert ins Spiel, erzielten innert zwei Minuten durch Samuel Altherr, Remo Tischhauser und David Müller die Tore fünf bis sieben. Zum ersten Mal in diesem Spiel konnten die Rangers in Führung gehen. Als sie in der Folge dann jedoch erneut zwei Tore kassierten und der Gleichstand wiederhergestellt wurde, konnte Stephan Oberholzer, welcher erst sein zweites Spiel im Team bestritt, mit einem herrlichen Schuss ins Kreuz zur erneuten Führung einschieben. Da das Spiel in seiner Zeit dann doch schon relativ weit fortgeschritten war, versuchten die Gäste Ihr Glück noch mit dem sechsten Feldspieler, wurde jedoch gleich zwei Mal, zuerst durch ein Eigentor und kurz vor Schluss noch mit einem weiteren Tor durch Remo Tischhauser für Ihren Mut bestraft. Somit lautete das Schlussresultat dann 10:7 für die Grabser und das letzte Heimspiel der regulären Saison war gewonnen.

Michael Vetsch

redaktion@wundo.ch

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