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UNIHOCKEY: «Gut defensiv stehen»

Rangers-Stürmer Remo Tischhauser bestreitet vom 31. Januar bis 4. Februar in Tallinn (Estland) fünf WM-Qualifikationsspiele mit der Liechtensteiner Nationalmannschaft. Für einmal muss er Tore verhindern.
Robert Kucera
Freut sich aufs spezielle Erlebnis: Remo Tischhauser (am Ball) vom UHC Rangers Grabs-Werdenberg. (Bild: Robert Kucera)

Freut sich aufs spezielle Erlebnis: Remo Tischhauser (am Ball) vom UHC Rangers Grabs-Werdenberg. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

«Es ist cool und ich habe Glück, dass ich Bürger eines so kleinen Landes bin. Da hat man eher die Chance, mal international zu spielen», äussert sich Remo Tischhauser zur Aufnahme ins Nationalteam Liechtensteins für die WM-Qualifikation. Doch während die Schweiz alle zwei Jahre Medaillenkandidat ist, müssen die Liechtensteiner kleine Brötchen backen. In der WM-Qualifikation 2016 verlor man sämtliche fünf Partien hoch. Am Ende resultierte ein Torverhältnis von 4:82. Da Liechtenstein auf Weltmeister Finnland und Estland (Nummer neun der Weltrangliste) trifft, ist ein ähnliches Endergebnis zu erwarten.

Tischhauser und seine Teamkollegen – darunter befinden sich mit den Sevelern Jonas Kipfer und Severin Castelberg, beide in Diensten beim UHC Sarganserland, zwei weitere Werdenberg-Spieler – stehen in Estlands Hauptstadt Tallinn nicht nur vor einer spielerischen sondern auch vor einer mentalen Herausforderung. «Einen klaren Kopf zu behalten, wird schon schwer schwierig sein», mutmasst er im Hinblick auf die hohen Rückstände während des Spiels. Dennoch, so meint Remo Tischhauser weiter, sei es wichtig, weiterhin so viele Schüsse wie nur möglich zu blocken. «Es muss das Ziel sein, dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Ausserdem ist es mein Ziel, gut defensiv zu stehen – und ein Tor erzielen. Denn das wäre schon schön.» Warm geschossen hat er sich im letzten 2.-Liga-Meisterschaftsspiel gegen die Zürich Oberland Pumas mit zwei Treffern. «Das gibt Selbstvertrauen.»

Vorfreude pur auf dieses spezielle Ereignis

An die zu befürchtenden Kanterniederlagen mag Tischhauser aber nicht denken und kennt vor der WM-Qualifikation so was wie Angst und Nervosität nicht. Es herrscht Vorfreude pur. «Es ist ein spezielles Erlebnis und ich bin gespannt, wie alles organisiert wird.» Die Hymne vor dem Spiel zu hören, stellt ein weiteres besonderes Ereignis dar, auf dass sich der Grabser Unihockeyaner freut. Vor zwei Jahren konnte er noch nicht mittun. Der 21-Jährige konzentrierte sich da auf seinen Lehrabschluss und trieb mit Judo eine zweite Sportart. Dieses Jahr wurde er im ersten Anlauf nicht berücksichtigt. Doch die Verletzungshexe wütete in der Nationalmannschaft Liechtensteins, sodass Tischhauser, auf Empfehlung seines Rangers-Mitspielers Markus Ledergerber, der vor zwei Jahren im Kader stand, nachnominiert wurde. «Als das Telefon kam, musste ich nicht lang überlegen und sagte zu.»

Spielplan Liechtenstein: Estland (31.1., 19 Uhr), Finnland (1.2., 16 Uhr), Polen (2.2., 13 Uhr), Niederlande (3.2., 11 Uhr), Belgien (4.2., 9 Uhr).

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