Umstellen auf LED statt der Halbnacht-Beleuchtung

SEVELEN. Läuft alles weiter so gut wie bisher, wird bis Ende 2016 die Strassenbeleuchtung der Gemeinde Sevelen definitiv ins LED-Zeitalter eintreten.

Heini Schwendener
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Einem «geköpften» Kandelaber an der Alvierstrasse in Sevelen wird eine neue LED-Leuchte aufgesetzt. (Bild: Heini Schwendener)

Einem «geköpften» Kandelaber an der Alvierstrasse in Sevelen wird eine neue LED-Leuchte aufgesetzt. (Bild: Heini Schwendener)

SEVELEN. Läuft alles weiter so gut wie bisher, wird bis Ende 2016 die Strassenbeleuchtung der Gemeinde Sevelen definitiv ins LED-Zeitalter eintreten. Alle der mehr als 660 Strassenlampen, deren Leuchtkörper aus verschiedenen Generationen stammen, werden dann auf LED umgerüstet sein – ausgenommen jene an den Kantonsstrassen.

Energieverbrauch wird gesenkt

Bisher kennt man in Sevelen die Ganznacht-/Halbnacht-Beleuchtung. Das heisst, dass zu gewissen Nachtstunden jede zweite Lampe ausgeschaltet wurde, um Energie zu sparen. Mit den LED-Leuchten wird dies nicht mehr der Fall sein. Sie brauchen schon grundsätzlich weniger Energie als die heute noch gebräuchlichen Quecksilberdampf- und Natriumdampflampen. Ausserdem sind die LED-Leuchten dimmbar. Um Strom zu sparen, wird die neue LED-Beleuchtung nachts, wenn es kaum mehr Verkehr gibt, in der Leistung reduziert, aber nicht ganz ausgeschaltet.

Investition von einer Million

Mit dem Budget 2014 hat die Seveler Bürgerversammlung eine Million Franken für die flächendeckende Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED bewilligt. Gemeinderat Christian Gerhardt ist überzeugt, dass dieses Geld, das aus aufgelösten Reserven des Elektrizitäts- und Wasserwerks (EWS) stammt, gut investiert ist: «Wir als Gemeinde mit Energiestadt-Label müssen und wollen mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv einen Beitrag zur Energiewende leisten.» Seit 2014 ist die Umstellung auf LED im Gang. Der W&O hat zwei Netzelektriker bei ihrer Arbeit begleitet. • REPORTAGE 8+9

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