Umfragen machen Bürgerliche nervös

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Bern Bei der dritten Unternehmenssteuerreform zeichnet sich ein äussert knapper Ausgang ab. Sollte sich der Trend fortsetzen, dürfte das Stimmvolk die Vorlage im Februar ablehnen. Nach der zweiten SRG-Umfrage hätten 45 Prozent der Befragten bestimmt oder eher Ja gesagt, wäre Mitte Januar abgestimmt worden; 44 Prozent wollten ein Nein einlegen. Dies geht aus den gestern veröffentlichten Ergebnissen ­hervor. Ein Patt mit leichten Vorteilen für die Gegner der Steuerreform zeigt die gleichentags ­publizierte Umfrage des Tamedia-Medienkonzerns. Die Meinungsforscher, die die SRG-Umfrage durchgeführt haben, sehen das Nein-Lager ebenfalls leicht im Vorteil, da die Gegner gegenüber der ersten Umfrage deutlich aufholen konnten. Für BDP, CVP, FDP, GLP und SVP, die die Reform trotz einzelner Abweichler klar unterstützen, sind das schlechte Nachrichten. Es wäre eine Überraschung, wenn sie den Trend noch kehren könnten. Gemäss FDP-Präsidentin Petra Gössi ist nun entscheidend, dass die Bürgerlichen ihre Basis mobilisieren. (tga/sda)22, 23