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UMFRAGE: Flirtfreudige Ostschweizer

Die Online-Partnerbörse Parship hat Schweizerinnen und Schweizer zu ihrem Liebesleben befragt. Ostschweizer lernen ihre Partner besonders oft im Ausgang kennen.
Jonas Manser
Im Ausgang kommen sich Ostschweizer näher. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 1. Januar 2018))

Im Ausgang kommen sich Ostschweizer näher. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 1. Januar 2018))

Jonas Manser

jonas.manser@tagblatt.ch

«Die Ostschweiz gilt als die flirtfreudigste und offenste Region der ganzen Schweiz», sagt Par­ship-Psychologin Barbara Beckenbauer, auf Anfrage. Die Online-Partnerbörse Parship bietet knapp zwei Wochen vor Valentinstag Ein­blicke in das Liebesleben von Schweizerinnen und Schweizern. 1510 Personen aus der Deutsch- und Westschweiz im Alter zwischen 18 und 69 Jahren hatten an einer Umfrage der Online-Partnerbörse teilgenommen.

Eines der Ergebnisse lautet: In der Zentral- und Ostschweiz leben durchschnittlich weniger Singles als in den anderen Regionen der Schweiz. Die meisten Singles leben im Raum Zürich. Dort gaben immerhin 43 Prozent der Befragten an, nicht in einer Beziehung zu sein. Laut Beckenbauer ist dies nicht verwunderlich: «Zürich hat viele Ausbildungsinstitute. Viele junge Leute zieht es in die Grossstadt.» Ausserdem sei es ein belebter Ort, an dem sich auch Singles nicht einsam fühlen.

Ein Viertel der Ostschweizer Singles will keinen Partner

In der Ostschweiz sind rund ein Drittel der Befragten Singles, aber nicht alle gewollt: 37 Prozent äusserten einen grossen Wunsch, den Beziehungsstatus von «Single» auf «in einer Beziehung» ändern zu können. Auf die Frage, ob sie sich vornehmen würden, im Jahr 2018 auf Partnersuche zu gehen, antworten in der Ostschweiz ­allerdings auch 26 Prozent der Singles: «Nein, ich möchte zurzeit keinen Partner/keine Partnerin.» Im Schweizer Durchschnitt sagten dies lediglich 22 Prozent.

Als wichtigsten Beweggrund, wieder eine Beziehung zu suchen, gibt die Hälfte der Schweizer Singles an: «Ich möchte meinen Alltag mit jemandem teilen», gefolgt von: «Mir fehlt die körperliche Nähe». Die Umfrage gibt zudem Auskunft über die Anzahl der Singles, die noch nie in einer Partnerschaft waren: Ein Fünftel der Ostschweizer Singles hatten noch nie eine Beziehung. Es ist noch nicht lange her, als Online-Dating kritisch beäugt wurde. Nun scheint es – was im Sinne von Parship liegen dürfte – schweizweit die meistgenutzte Methode zu sein, um jemanden kennen zu lernen (siehe Grafik). In der Ostschweiz wird das Internet zur Partnersuche demnach vergleichsweise seltener genutzt. Hier lernt man einen neuen ­Partner oder eine neue Partnerin am häufigsten im Ausgang kennen.

Männer sind aktiver als Frauen

Rund ein Drittel aller Singles überlassen die Liebe dem Zufall, sie betreiben keine zusätzlichen Anstrengungen bei der Partnersuche. Auffallend ist dabei der Unterschied zwischen Männern und Frauen: «Männer sind nicht nur viel aktiver bei der Partnersuche als Frauen, sondern halten auch häufiger auf verschiedenen Kanälen die Augen offen, um jemanden kennen zu lernen», sagt Beckenbauer zur Thematik weiter.

Insgesamt 48 Prozent der Frauen gaben an, nichts unternommen zu haben, bei den Männern waren es 29 Prozent. Dies sei evolutionsbiologisch bedingt: «Der Mann ist in den meisten Fällen die treibende Kraft.» Trotz der Emanzipation der Frau in unserer modernen Gesellschaft bleibe dieser Urinstinkt bestehen, sagt Beckenbauer und fügt hinzu: «Ob das gut ist oder nicht, darüber lässt sich streiten.»

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