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UHC Sarganserland gelingtÜberraschung im Cup

Mit 6:5 hat sich NLB-Club Sarganserland gegen die Kloten-Bülach Jets aus der NLA durchgesetzt. Ein verdienter Erfolg – so das Fazit des Grabsers Hans Sturzenegger.
Robert Kucera
Bitteres Cup-Out für Hans Sturzenegger an ehemaliger Wirkungsstätte. (Bild: Robert Kucera)

Bitteres Cup-Out für Hans Sturzenegger an ehemaliger Wirkungsstätte. (Bild: Robert Kucera)

So hat sich der NLA-Stürmer Hans Sturzenegger die Rückkehr nach Sargans nicht vorgestellt. Sein Team, die Kloten-Bülach Jets, unterlagen im Achtelfinalspiel des Schweizer Cups beim unterklassigen UHC Sarganserland mit 5:6. Ein bitterer Abend für den Grabser. «Denn im Cup ist es einfacher für uns, weit nach vorne zu kommen», zieht er den Vergleich mit der NLA-Meisterschaft, wo die Jets in den meisten Spielen Aussenseiter sind und hart um die Playoffs kämpfen müssen. «Eine Niederlage gegen ein NLB-Team – das darf nicht passieren.»

Besonders die Art und Weise, wie man verloren hat, missfällt ihm: «Sarganserland war klar besser als wir – das ist das Schlimmste an der Niederlage. Wir sind aber auch brutal schlecht gewesen. Fast alle waren nicht parat bei Spielbeginn.» Viel Lob gibt's dagegen für seinen ehemaligen Verein: «Jeder ist für jeden gegangen und die Spieler wussten stets, was sie machen mussten. Sie hatten einen Game-Plan, den sie von A bis Z umgesetzt haben – das war recht beeindruckend.»

«Sie wollten den Sieg mehr als wir»

Der Favorit ging zwar mit einem Powerplay-Tor in der 11. Minute in Front. Doch es waren die Sarganserländer, die mit diesem Treffer besser umgehen konnten und in der 19. Minute tatsächlich den Ausgleich erzielten. «Eigentlich konnten wir froh sein, mit einem 1:1 in die Pause zu gehen», so Sturzenegger, der nach 20 Minuten kein gutes Gefühl im Magen hatte. «Auf dem 1:1 wollten wir aufbauen», nennt er die Zielsetzung des Teams. Auf dem Feld hätte die Umsetzung aber nicht schlechter sein können. Denn zwischen der 23. und 25. Minute zogen die Hausherren mit drei Toren innerhalb von 108 Sekunden auf 4:1 davon. «Wir sind bei den ersten Einsätzen auseinandergefallen. Das passiert uns sehr viel. Daran müssen wir arbeiten», nennt der Stürmer das Manko der Jets. Dieses sucht er aber nicht primär in der Rückwärtsbewegung: «Wir haben in der Offensive einfach viel zu wenig gezeigt.»

Noch vor der Pause verkürzte Kloten-Bülach auf 4:2, was für das Schlussdrittel Spannung versprach. Theoretisch. Praktisch war es aber der Sarganserland-Tscheche Vojtech Skalik, der mit seinem zweiten Treffer für das 5:2 und die vermeintliche Entscheidung besorgt war. Doch just nach diesem Treffer begann die beste offensive Phase der Jets. Hans Sturzenegger schoss das 5:3 (51.) und stand dem Torhüter beim 5:4 (57.) vor der Sicht. Mit einem Schuss ins leere Tor sorgte 53 Sekunden vor Schluss Samuel Pfiffner für die nun endgültige Entscheidung. Der neuerliche Anschlusstreffer kam zu spät, um abermals Spannung zu erzeugen.

«Die Sarganserländer haben alles richtig gemacht. Sie wollten den Sieg mehr als wir und haben nicht glücklich, sondern verdient gewonnen», so das Fazit von Hans Sturzenegger.

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