Überregionale Bedeutung

Am 15. November beschliessen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons St. Gallen über einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 25 Millionen Franken sowie über ein rückzahlbares Darlehen von 15 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Geriatrischen Klinik St. Gallen.

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Am 15. November beschliessen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons St. Gallen über einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 25 Millionen Franken sowie über ein rückzahlbares Darlehen von 15 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Geriatrischen Klinik St. Gallen. Diese Abstimmungsvorlage verdient unsere Zustimmung. Einerseits muss die Geriatrische Klinik zwingend baulich saniert werden, um die heutigen Bedürfnisse der Patienten erfüllen zu können. In den vergangen Jahren wurden keine wesentlichen Sanierungen mehr vorgenommen. Die Sanierung ist umso notwendiger, als die Geriatrische Klinik St. Gallen in der Spitalregion St. Gallen und der weiteren Umgebung die stationäre geriatrische Gesundheitsversorgung sicherstellt. Darüber hinaus ist die Geriatrische Klinik das geriatrische Kompetenzzentrum des Kantons St. Gallen und besitzt überregionale Ausstrahlung. Sie ist somit ein wichtiger und bedeutender Pfeiler der medizinischen Altersversorgung im Kanton St. Gallen. So ist sie auch für die Aus- und Weiterbildung von geriatrischem Fachpersonal im Kanton und dessen Spitälern zuständig.

Katrin Frick, Buchs, Kantonsrätin,

Präsidentin FDP Werdenberg

Viel für den Kanton erreicht

Ständerat Paul Rechsteiner hat in den letzten vier Jahren viel für den Kanton St. Gallen erreicht – zusammen mit Karin Keller-Sutter (FDP). Die Bevölkerung hat das honoriert. Am 18. Oktober haben ihm 62 944 St. Gallerinnen und St. Galler die Stimme gegeben. Entgegen anders lautender Prognosen der SVP kämpfen Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner für die Sache und harmonieren bei der Umsetzung der St. Galler Interessen. Paul Rechsteiner orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Bevölkerung unseres Kantons. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, wählen Sie Paul Rechsteiner wieder in den Ständerat.

Ludwig Altenburger, Kantonsrat Buchs, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV)

Theorie und Praxis der Ständeratswahl

Von bürgerlicher Seite wird im Zusammenhang mit der Ständeratswahl oft die ungeteilte Standesstimme propagiert. Mit diesem Argument soll der Sozialdemokrat Paul Rechsteiner bekämpft und durch einen SVP-Mann ersetzt werden.

Dass es wichtig ist, dass die beiden Standesvertreter bei für unseren Kanton wichtigen Anliegen am gleichen Strick ziehen, wird wohl niemand bestreiten wollen. Nur: Wer die Meinungsverschiedenheiten zwischen SVP und FDP (theoretisch die bürgerliche Mehrheit) verfolgt, misstraut diesem «Burgfrieden» zu Recht. Daran ändert grundsätzlich auch die offizielle Unterstützung des SVP-Kandidaten durch die FDP nichts. (Die Wahlen sind ja schliesslich geheim.)

Da ist mir die bestens bewährte – um nicht zu sagen vorbildliche – Zusammenarbeit zwischen der freisinnigen Karin Keller und dem Sozialdemokraten Paul Rechsteiner bei für den Kanton und die Ostschweiz wesentlichen Projekten lieber. Darauf dürfen wir uns auch in der nächsten Legislatur verlassen. Wählen wir Paul Rechsteiner! Er hat den Tatbeweis erbracht.

Hans Rohrer

ehemaliger Regierungsrat, Buchs

Endlich Schluss mit der Zersiedelung

Wiederholt hat sich die Schweizer Bevölkerung gegen übertriebene Siedlungs- und Baulandflächen und für mehr Schutz des immer knapper werdenden Kulturlandes ausgesprochen, so das St. Galler Volk 2013 mit 64 Prozent Ja-Stimmen. Aber die Baulobby und wachstumseuphorische Politiker scheren sich nicht um den Volkswillen und drängen weiter auf Neu-Einzonungen.

Heute ist die Regierung zuständig für den kantonalen Richtplan, wie übrigens in 20 Kantonen ebenfalls. Diese Regelung ist zweckmässig. Für die nächste Periode von 15 Jahren hat sie einen Neubedarf an Bauland von 137 Hektaren errechnet.

Dass nun das Kantonsparlament noch weitere 100 Hektaren (1 Million m2) einzonen will, ist eine Missachtung de klaren Volksentscheides und zeugt von mangelndem Respekt gegenüber unseren Lebensgrundlagen und unserem Lebensraum. Es beeinträchtigt unsere Lebensqualität und die Identifikation mit unserer schönen Heimat.

Und diesem Parlament sollen wir Planungskompetenzen erteilen? Sicher nicht. Der Richtplan ist bei einer Regierung in besseren, kompetenteren Händen. Ich empfehle Ihnen darum am 15. November ein Nein zum Nachtrag des Baugesetzes.

Sepp Kaufmann

Brunnenstrasse 21, 9470 Buchs