Über dem Seeztal dem Herbst auf der Spur

Wildhaus Bei 13 Mitgliedern der Ortsgruppe Wildhaus der Vereinigung Turner und Turnfreunde stiess die Idee, einmal ennet der Churfirsten den aufkommenden Herbst zu erspähen, auf gutes Echo.

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Wildhaus Bei 13 Mitgliedern der Ortsgruppe Wildhaus der Vereinigung Turner und Turnfreunde stiess die Idee, einmal ennet der Churfirsten den aufkommenden Herbst zu erspähen, auf gutes Echo. Den Zielort – das Bergrestaurant Stralrüfi – ausgeheckt hatte der einstige Dhaulagiri-Bezwinger Peter Diener senior, ohne dabei allerdings von seinen Kameraden Höchstleistungen zu fordern. Weil es gelungen war, in der Seilbahn Palfries genügend Plätze zu sichern (auf einmal vermag die ehemalige Militäreinrichtung acht Personen zu befördern), liessen sich die Mannen in die Höhe tragen.

Beste Stimmung in der Gaststube

Bei leidlich gutem Wetter (die umliegenden Berge versteckten sich hartnäckig in den Wolken) ging es unter munterem Herdengebimmel auf eine rund einstündige Wanderung Richtung Westen. Für ein «Abhocke» auf der Terrasse war der Wind zu zügig, so kam in der heimeligen Gaststube bald beste Stimmung auf. Freundliche Wirtsleute und eine «aufgestellte» Angestellte leisteten dazu ihren Beitrag; die sprachlichen Unterschiede zwischen Sarganserländer und Toggenburger Dialekt wollten auf Gegenseitigkeit neckisch ausgekostet sein. Die Küche hielt bereits herbstliche Gaumenfreuden parat und man liess sie sich – Pfeffer hin, Pfääfer her – schmecken. Um dem Taktfahrplan Genüge zu tun, verliessen die Obertoggenburger den gastlichen Ort früh genug, zeitlich so eingerichtet, dass sie auch noch das Berggasthaus Palfries von innen kennenlernen konnten. Obmann Hans Hardegger verriet, dass einige Sponsoren dafür gesorgt hätten, dass die Truppe kostenlos an der Palfries-Bahnfahrt teilnehmen durfte. Der Applaus ist den Spendern gewiss. (fis)