Über 2100 Festivalbesucher an der Schlossmediale

WERDENBERG. Die Schlossmediale Werdenberg präsentierte vom 22. bis 31. Mai Kompositionen, Fotografien, Performances und Installationen zum Motto «Randerscheinung».

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WERDENBERG. Die Schlossmediale Werdenberg präsentierte vom 22. bis 31. Mai Kompositionen, Fotografien, Performances und Installationen zum Motto «Randerscheinung». Das internationale Festival für Alte Musik, Neue Musik und audiovisuelle Kunst überzeugte das Publikum mit seinem vielseitigen, ausgefallenen und besonderen Programm. Über 2100 Festivalbesucher strömten nach Werdenberg.

Einzigartigkeit bringt Besucher

Kurt Scheidegger, Geschäftsleiter des Vereins Schloss Werdenberg, freut sich vor allem, dass immer mehr Leute extra aus Zürich und Deutschland anreisen und für einige Tage in der Region bleiben. Grund dafür sind einerseits die weltbekannten Kunstschaffenden, aber auch die Einzigartigkeit des Festivals, welche sich in Liebhaberkreisen herumspricht.

Andererseits besuchen durch die morgendlichen Yoga-Lektionen von Sarah Buchli und durch die szenischen Konzerte immer mehr Einheimische das Festival. Mirella Weingarten schaut etwas wehmütig auf das grenzüberschreitende Festival zurück, freut sich aber bereits auf Pfingsten 2016. Zum kleinen Fünf-Jahr-Jubiläum widmet sich die Schlossmediale vom 13. bis 22. Mai dem Thema «Häutungen».

Zentraler Bestandteil des Festivals war die zehn Tage dauernde Ausstellung. Kunst schafft Überraschungen, überschreitet Grenzen, thematisiert Grundwerte und berührt Herzen. «Es ist mein Ziel, dass die Werke der Schlossmediale Werdenberg zum Nachdenken und Weiterdenken anregen», bezeugt die künstlerische Leiterin Mirella Weingarten.

Akrobatischer Schlusspunkt

Den Schlusspunkt des Festivals setzte die Akrobatik-Performance «Ohne Louis» der Compagnie Roikkuva. Mit Tanz auf dem Seil zwischen den Schlossmauern, rhythmisch angetrieben von einer Ein-Mann-Band erfuhr die Schlossmediale das «Grande Finale». (pd/wo)

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