Über 10 000 Unterschriften für die Wölfe

ST. GALLEN. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat vor zehn Tagen die Petition «Kein Abschuss von Wölfen am Calanda» lanciert. Inzwischen haben über 10 000 Personen die Forderung unterschrieben.

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ST. GALLEN. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat vor zehn Tagen die Petition «Kein Abschuss von Wölfen am Calanda» lanciert. Inzwischen haben über 10 000 Personen die Forderung unterschrieben. Die GWS verlangt, dass statt Abschüssen die nichttödliche Vergrämung mit Gummischrot oder Warnschüssen angewendet wird – «falls die Wölfe tatsächlich zu wenig scheu sein sollten». Die Petition wird demnächst den zuständigen Behörden der Kantone St. Gallen und Graubünden übergeben.

«Noch immer Futterquellen»

Im Umfeld von Siedlungen im Wolfsgebiet gebe es nach wie vor Futterplätze für die Fuchsjagd, schreibt die GWS. Zudem hätten die Behörden eingeräumt, dass im Siedlungsgebiet noch immer weitere Futterquellen vorhanden seien. Die Bedingungen für einen Abschuss seien darum eindeutig nicht gegeben. «Dafür müssten sich die Wölfe zwingend <aus eigenem Antrieb> den Siedlungen annähern und sich dabei <zu wenig scheu> oder <aggressiv> verhalten. Finden sie hingegen Futterquellen in Menschennähe, nutzen sie auch diese – was Abschüsse nicht verhindern werden.» (av)

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