TURNEN: Sieg am Leubergcup

Erstmals in dieser Saison galt es für das Buchser Gymnastikteam ernst. Es löste die Aufgabe am Samstag mit Bravour und schloss den Wettkampf in Zuzwil auf Rang eins ab.

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Dem Buchser Gymnastikteam gelang im Finaldurchgang sogar noch eine Steigerung und es setzte sich klar durch. (Bild: PD)

Dem Buchser Gymnastikteam gelang im Finaldurchgang sogar noch eine Steigerung und es setzte sich klar durch. (Bild: PD)

Am 20. Mai galt es für das Gymnastikteam und die Schaukelringsektion des Turnvereins Buchs in Zuzwil am Leubergcup zum ersten Mal ernst. Den Anfang machten die Gymnastinnen, die zwar ein nur leicht abgeändertes Programm präsentierten, dafür mit diversen Neubesetzungen antraten. Die 18-köpfige Kleinfeld-Crew konnte nach einem souveränen Auftritt die Vorrunde mit deutlichem Vorsprung und einer Note von 9,62 für sich entscheiden. Anders sah es bei der Ringsektion aus. Die riesige Truppe (24 Turnende und sechs Anstösser) zeigte das neue Programm erstmals vor einem Wertungs- gericht. Sie klassierten sich mit einer Note von 8,46 im Mittelfeld, auf dem sechsten von insgesamt zwölf Rängen.

Doch für zehn Leitende und Vorstandsmitglieder des TVB war damit das Wettkampfprogramm noch nicht abgeschlossen. Da diverse Leichtathletinnen und Leichtathleten nicht nach Zuzwil reisen konnten, mussten sie auch noch zur 80-Meter-Pendelstafette antreten. Da der Gegner ausgerechnet STV Grabs hiess, waren die Fans so gespannt wie schon lange nicht mehr auf die Pendelstafette. Doch das Team gab sich keine Blösse, absolvierte die Stafette fehlerlos und konnte sich mit einer Note von 7,95 noch vor zwei weiteren Vereinen als 18. in die Rangliste einreihen. Grabs erreichte am Ende Rang 13 (8,52).

Am strengsten war der Tag eindeutig für Präsidentin Isabelle Schmidt, Schaukelringleiterin Anina Bachmann und Oberturnerin Simone Eggenberger, die nach der Gymnastik- und Schaukelringvorrunde und der Pendelstafette dann auch noch zum Gymnastikfinal antreten mussten. Man merkte aber weder ihnen noch den übrigen Teilnehmerinnen die fortgeschrittene Tageszeit an, im Gegenteil: Sowohl in der Programmnote (abzugslos) als auch in der Techniknote gelang eine weitere Steigerung. Mit der Glanznote 9,71 und dreieinhalb Zehntel vor dem DTV Henggart ging der Pokal nach 2014 und 2015 zum dritten Mal nach Buchs. (pd)

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