TURNEN: DTV Weite fiebert Saisonhöhepunkt entgegen

An den Schweizer Meisterschaften im Team Aerobic sind die Damen aus Weite mit gleich 23 Tänzerinnen vertreten. Mit guter Vorbereitung und Detailgenauigkeit wollen die Wartauerinnen an den nationalen Titelkämpfen auftrumpfen.

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Hoch hinaus: Die aktiven Turnerinnen des DTV Weite wünschen sich den Finaleinzug. (Bild: Miriam Küpper)

Hoch hinaus: Die aktiven Turnerinnen des DTV Weite wünschen sich den Finaleinzug. (Bild: Miriam Küpper)

Miriam Küpper
redaktion@wundo.ch

Der DTV Weite tritt mit mehr als doppelt so vielen Turnerinnen als ihre Wartauer Antipoden an. Bei allen Teilnehmerinnen ist die Vorfreude und das Herzklopfen gross: «Die Schweizer Meisterschaft ist für uns der absolute ­Saisonhöhepunkt», bekräftigt Milica Pavicic, die Leiterin des Aktiv-Teams, und ergänzt: «Die besten Vereine der Schweiz messen sich miteinander. Wenn man dann an der SM einen guten Platz erturnt, ist das Rechtfertigung für die harte Arbeit der Vorsaison.»

Um eben einen solchen Platz zu erturnen, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Deshalb bereite sich das Aktiv-Team schon seit Mitte September auf den Wettbewerb vor; bereits Ende Oktober sei die Gruppe in der finalen Vorbereitungsphase angekommen, wo es nur noch Kleinigkeiten bezüglich Synchronität oder Technik zu verbessern galt. «Bei der Team Aerobic ist sowohl Qualität als auch Quantität wichtig, jedoch setzen wir eher auf Qualität», bemerkt Pavicic.

Ausstrahlung des Teams ist eine klare Stärke

«Wir sind ein routiniertes Team und jede möchte das Beste aus sich herausholen», sagt Pavicic und erklärt die Ausstrahlung ihres Teams für eine klare Stärke, weiter aber auch die akroba­tischen Fähigkeiten, die in der Performance zum Tragen kommen. «Das Programm verlangt Vielseitigkeit.» Da das Niveau der Teammitglieder bei turne­rischen Elementen zuweilen unterschiedlich sein kann, kann es, trotz Gruppenperformance, zu Hervorhebungen oder Solos kommen. Zu Letzterem aber auch nur, wenn es sehr gut in die Performance passe, betont Milica Pavicic. Jedoch erinnert die Leiterin: «Wir wollen als Team glänzen.» Wünschenswert sei es, wenn dieser Glanz ähnlich wie in den vergangenen Jahren ausfallen würde, als ein Final­einzug fast schon zum Programm der Wartauerinnen gehörte. «Wir wünschen uns einen fehlerfreien, tollen Durchgang, mit dem wir das Publikum mitreissen können und mit dem jede einzelne Turnerin zufrieden sein kann», bemerkt Leiterin Milica Pavicic.

Mit vielen Drehungen ­Finaleinzug schaffen

«Es ist der wichtigste Anlass des Jahres, um sich mit anderen Vereinen aus der Schweiz zu messen», stimmt Anja Freuler Pavicic zu. Freuler teilt sich mit Natacha Freuler und Katja Guntli die Leitung des Jugendteams für die Team-Aerobic-Schweizer-Meisterschaften. Sie freut sich auf das Kräftemessen und hofft auf den Finaleinzug ihrer Schützlinge. Nach besagtem Finaleinzug sei dann aber alles offen ganz à la «dabei sein ist alles». Mit zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche bereiteten sich die jungen Turnerinnen auf den nationalen Wettkampf vor. Anfangs hat die ­Gruppe jedoch eine weitere Startschwierigkeit erlitten: «Es fehlten viele Turnerinnen im Training, da sie noch andere Sport­arten neben Team Aerobic ausüben und es so unter Umständen zu Terminüberschneidungen kam.» In der entscheidenden Trainingsphase seien jedoch alle Teilnehmerinnen regelmässig erschienen. Aufgrund der regen Teilnahme konnte so ein Jugendteam mit zehn Turnerinnen aufgestellt werden, das mit vielen Drehungen (die teils im Training noch Schwierigkeiten bereiteten) begeistert.