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TRÜBBACH/FONTNAS: So kommen die heimischen Spargeln auf den Teller

Seit dem 21.April werden in Restaurants und Hausküchen wieder frische Wartauer Spargeln zubereitet. Bis es so weit ist, muss einiges an Handarbeit erledigt werden – und nicht zuletzt das Wetter stimmen.
Daniela Eugster erntet sieben Wartauer Spargeln vom selben Spargelstock. (Bild: Thomas Schwizer)

Daniela Eugster erntet sieben Wartauer Spargeln vom selben Spargelstock. (Bild: Thomas Schwizer)

Thomas Schwizer

Für Anita und Hans Gabathuler-Reich aus Fontnas und ihre Helfer ist die Spargelzeit mit harter Handarbeit verbunden. Als der W&O um 9.30 Uhr auf dem Spargelfeld in der Schwetti bei Trübbach vorbeikommt, sind Anita Gabathuler, Daniela Eugster und Köbi Müller schon seit fast v

Anita Gabathuler und Köbi Müller freuen sich, dass in den letzten Wochen das Wetter für das Wachstum der Wartauer Spargeln ideal war. (Bild: Thomas Schwizer)

Anita Gabathuler und Köbi Müller freuen sich, dass in den letzten Wochen das Wetter für das Wachstum der Wartauer Spargeln ideal war. (Bild: Thomas Schwizer)

ier Stunden an der Arbeit. Sie stechen mit dem speziellen Spargelmesser unentwegt den frischen Wartauer Spargel. Als sie das schwarze Abdeckvlies – es schützt vor Unkraut und Austrockung – wegnehmen, ragen bereits die ersten Spargelköpfe aus der Erde.

Der geübte Blick der Spargelpflücker erkennt auch die kleinen Erdhäufchen, die auf weitere ausgewachsene Spargeln hinweisen, welche von unten durchstossen. Ein anderes untrügliches Zeichen für erntereife Spargeln sind Risse in der Erde, die entstehen, wenn ein Kopf von unten durchstösst.

Spargeln pflanzen als intensives Hobby

«Spargeln üben eine Magie auf uns aus», sagt Anita Gabathuler auch im Namen der treuen Helfer aus der Gemeinde, auf deren Unterstützung sie zählen kann. Man müsse schon etwas «vergiftet» sein, um sechs Wochen lang jeden Morgen vor 6 Uhr auf dem Feld zu sein und zu ernten. Trotzdem ist es für sie ein Hobby geblieben, in das Anita Gabathuler quasi eingeheiratet hat. Denn ihre Schwiegereltern haben die Freude an den Spargeln an ihren Sohn und dessen Frau weiter gegeben.

Beide gehen hauptberuflich einer anderen Arbeit nach. Anita Gabathuler kann dank ihrem Arbeitgeber in der Spargelzeit frei machen und sich ganz ihrem Hobby widmen. Dafür ist sie in der spargelfreien Zeit des Jahres ihrerseits flexibel, wenn es ihrem Arbeitgeber dient. «Es ist ein Geben und Nehmen», sagt sie. Die Fertigkeit, mit der sie und die Helfer auf dem Feld arbeiten, ist beeindruckend. Entsprechend speditiv geht die Ernte voran.

Doch für Anita Gabathuler ist das Tageswerk um kurz vor 11 Uhr noch längst nicht getan. Denn jetzt folgen das Waschen, Sortieren und Ausliefern der Wartauer Spargeln. «Sie schmecken richtig intensiv», freut sie sich. Das sei dem Boden zu verdanken, in dem sie gedeihen.

Ein Bild, das jedem Spargelliebhaber den Appetit anregt: Die Wartauer Spargeln werden geerntet, gleich danach gewaschen, sortiert und an die Abnehmer – vorwiegend Restaurants aus der Region und die Landi Wartau – erntefrisch ausgeliefert. (Bild: Thomas Schwizer)

Ein Bild, das jedem Spargelliebhaber den Appetit anregt: Die Wartauer Spargeln werden geerntet, gleich danach gewaschen, sortiert und an die Abnehmer – vorwiegend Restaurants aus der Region und die Landi Wartau – erntefrisch ausgeliefert. (Bild: Thomas Schwizer)

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